Rittal eröffnet Innovation Center

Schaltschrankbau erlebbar machen

Innovation zeigen, erlebbar machen und weiterentwickeln – das ist das Ziel des neuen Innovation Centers von Rittal in Haiger.

Im Innovation Center in Haiger informiert Rittal Besucher und Mitarbeiter über die Abläufe im Schaltschrankbau. (Foto: Rittal)

Das Zentrum bietet einen Einblick in die Wertschöpfungsketten des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus. In der 1.200 Quadratmeter großen Halle bildet der Schaltschrank- und Systemanbieter einen realen Fertigungsbetrieb nach. Das Besondere: Kunden, aber auch die Entwickler von Rittal und Eplan können sämtliche Prozessschritte direkt an den Stationen mit Maschinen und Tools anhand konkreter Alltagssituationen diskutieren und Lösungen entwickeln – vom Engineering über die Materialanlieferung, Teilevorbereitung- und Bearbeitung bis hin zum fertigen Produkt.

Die Produktivität erhöhen, konsequent Innovationen entwickeln und dabei noch schneller fertigen und liefern: Die Herausforderungen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau sind ähnlich wie im Maschinenbau erheblich. Weitere Produktivitätssteigerung kann nur durch konsequente Standardisierung und Optimierung ganzer Wertschöpfungsketten sowie Datendurchgängigkeit erreicht werden. Doch die Herausforderungen eines jeden Fertigungsbetriebs sind so individuell wie die Betriebe selbst. Um auch hier eine Lösung für die Kunden anzubieten, hat Rittal mit seinen Schwestergesellschaften Eplan und Cideon jetzt ein völlig neuartiges Innovationszentrum im mittelhessischen Haiger aufgebaut. Im Rittal Innovation Center können künftig Kunden, aber auch Entwickler und Vertriebsmit-arbeiter von Rittal und Eplan Lösungen zur Effizienzsteigerung der kompletten Wertschöpfungskette live erleben und verstehen – oder analysieren, experimentieren, neu denken.

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„Im Innovation Center möchten wir unseren Kunden nicht nur Innovationen zeigen und erklären. Vielmehr werden wir mit ihnen gemeinsam Lösungen entwickeln und unsere Produkte stets weiter an die Anforderungen des Marktes anpassen“, erläutert Jan-Henry Schall, Leiter des Rittal Innovation Centers. Das Innovation Center bilde die Wertschöpfungskette im Steuerungs- und Schaltanlagenbau ab, mit Maschinen, Daten und Produkten: „Neben Trainings für Kundengruppen werden wir künftig auch Mitarbeiter schulen, die in Kontakt mit unseren Kunden stehen, damit sie noch näher an den Problemstellungen der Betriebe sind. Entwickler können direkt an den Maschinen und Anlagen tüfteln, neue Ideen entwickeln und ausprobieren.“ Das Innovationszentrum sei Teil eines ganz neuen Trainingskonzepts, das auf der Anfassbarkeit von Industrie 4.0 im Steuerungs- und Schaltanlagenbau beruhe, so Schall.

Das bedeutet im Rittal Innovation Center ganz konkret, jeden einzelnen Prozessschritt zu durchlaufen – vom Engineering über die Systemtechnik bis zum Systemausbau inklusive der Automation der Fertigung. Im Zentrum steht als verbindendes Element der Virtuelle Prototyp eines Steuerungsschranks, der „Digitale Zwilling“.

„Gemeinsam mit unseren Partnern, Kunden und Lieferanten suchen wir im Rittal Innovation Center in Haiger permanent nach Lösungen für die Optimierung von Wertschöpfungsketten im Steuerungs- und Schaltanlagenbau“, fasst Jan-Henry Schall das Vorhaben im neuen Innovationszentrum zusammen: „Hier geht es nicht nur um klassische Analysen von Prozessen, die absolut wichtig und in der Theorie fest verankert sind, sondern um einen lebenden Innovationsprozess im Sinne von Industrie 4.0.“ bw

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