Maßgeschneiderte Kettenlösungen

Mehr ist weniger

Die Antriebskette wird oft als Mittel zum Zweck wahrgenommen, während die sie umgebenden komplexeren Komponenten eine höhere Beachtung erfahren. So setzen Konstrukteure oft kostengünstige Standardlösungen ein, allerdings bietet Tsubaki für spezielle Anforderungen durchaus Alternativen.

Tsubaki bietet neben Standardanbauteilen auch kundenspezifische Lösungen. © Tsubaki

Für viele Anwendungen in der Antriebstechnik gibt es eine große – manchmal verwirrend vielfältige – Auswahl verschiedener Ketten-Technologien. Hier ist es ratsam, dass Planer mit einem Kettenlieferanten über die beste Wahl für ihre Anwendung sprechen. Dabei stellt sich manchmal heraus, dass die oft verwendete Standardkette nicht die beste Wahl ist und sich mit einer kundenspezifischen Lösung die Total Cost of Ownership (TCO) senken lassen.

Die Ingenieure von Tsubaki entwickeln das Portfolio ihrer Standardketten ständig weiter, um auf dem neuesten Stand der Entwicklungen zu bleiben. Wird eine neue Fertigungstechnik entwickelt, bei der zum Beispiel extreme Temperaturen, Chemikalieneinfluss oder besonders hohe Belastungen auftreten, versuchen sie auch eine entsprechende Kette dafür bereitzustellen. Dennoch gibt es Applikationen, in denen eine maßgeschneiderte und damit aufwendigere Kette unterm Strich die effizienteste Lösung darstellt.

Durch die Installation der Double Plus Stauförderkette konnte in einem Automobilwerk in Frankreich die durch Reibungsverschleiß an Förderern verursachte Ausfallzeit fast vollständig beseitigt werden. © Tsubaki

Eine spezielle Konstruktionsabteilung widmet sich diesen Anpassungen. Die Ingenieure konstruieren hier kundenspezifische Ketten, Anbauteile oder Sondergrößen. Dabei unterscheiden sich einige Produkte nur wenig von der Standardkette und entsprechen den DIN-/ISO-Normen. Andere hingegen erfordern eine komplett individuelle Lösung. In beiden Fällen arbeitet das Team sehr eng mit den Konstrukteuren und Technikern der Anwender zusammen.

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Kundenspezifische Merkmale
Anwendungen, die nicht dem Standard entsprechen, können beispielsweise über hohe Geschwindigkeiten, hohe Belastungen, extreme Stoßbelastungen, Dauerbetrieb oder längere Nutzungszeiten verfügen. Zu den extremen Umweltbedingungen zählen auch Wasser, Brackwasser oder Salzwasser, Dampf und Feuchtigkeit sowie ätzende Substanzen oder Atmosphären, extreme Temperaturen oder Temperaturschwankungen, Außenanwendungen bei extremem Wetter und auch Standorte, die schwierig zu erreichen sind.

Die mit einer speziellen ölimprägnierten Buchse ausgestattete Lambda-Kette bietet eine lange Lebensdauer ohne weitere Nachschmierung. © Tsubaki

Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet Tsubaki Lösungen wie wartungsfreie Ketten, Ketten aus Edelstahl und anderen Hochleistungswerkstoffen, korrosions- und chemikalienbeständige Ketten, Ketten mit ungewöhnlichen Geometrien oder speziellen Schmiermitteln.

Anforderungen an Förderketten
In Förderketten finden sich oft Anwendungen, bei denen über solch eine individuelle Konstruktion nachgedacht werden sollte. Hier sind die Anbauteile genauso wichtig wie die Kette selbst. Der Antriebsspezialist bietet ein breites Spektrum an Standardzubehörteilen und entwickelt auch hier Sonderlösungen. Diese könnten beispielsweise auf Bolzen, Laschen, speziellen Profilen oder Formteilen basieren und aus einer Vielzahl von Metallen, technischen Kunststoffen oder anderen Materialien hergestellt werden.

Ein kundenspezifischer Ansatz bei Förderketten ist zudem häufig die Änderung der Kettenteilung. Denn die vorhandenen Förderketten nach DIN- oder ISO-Normen decken nicht alle Anforderungen der Branche ab. Daher hat Tsubaki auch Standards entwickelt, die bei jedem neuen kundenspezifischen Projekt in Betracht gezogen werden.

Ein Beispiel aus den Niederlanden zeigt, wie ein Stahlwerk seine Produktivität langfristig verbesserte, nachdem es Hubketten nachgerüstet hat, die eine Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren haben. Oder ein Automobilist aus Frankreich konnte eine durch Verschleißreibung verursachte Ausfallzeit eines Förderers fast vollständig beseitigen, indem es eine „Double Plus“-Stauförderkette installiert hat. as

Halle 24, Stand B35

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