Witron erweitert das Spektrum

Von der Planung zum Betrieb

Witron war bisher mit seinem ohnehin breiten Leistungsportfolio als Generalunternehmer weltweit für die Planung, Realisierung und den Service seiner hochdynamischen Kommissionieranlagen bekannt, übernimmt der Oberpfälzer Systemintegrator nun noch mehr Verantwortung als Dienstleister für seine Kunden.

Verantwortung: Witron übernimmt jetzt auch die Führung von selbst konzipierten Lägern. (Abb.: Witron)

„Witron Warehouse Operation Service“ nennt sich diese Kompetenzerweiterung, die in der „mechanisierten“ Logistikwelt bisher wohl einmalig ist. So wird ein automatisiertes Verteilzentrum nicht nur geplant, realisiert und durch ein On-Site-Service-Team rund um die Uhr auf höchster Verfügbarkeit gehalten. Jetzt ist Witron auch als Dienstleister mit eigenem Personal für den kompletten Lagerbetrieb verantwortlich – vom Wareneingang, über die Logistikprozesse, die Kommissionierung, der Tourenplanung, den Versand bis hin zu administrativen Aufgaben wie Personalwesen, Arbeitssicherheit, dem Objektschutz und der Reinigung.

Laut Aussage eines US-Kunden schaffe die Übertragung der kompletten Lagerbetriebsverantwortung an Witron die nötigen Räume, sich intensiver auf die eigene Kernkompetenz konzentrieren zu können. In Zeiten dynamischer, sich permanent wandelnden Märkten, sei es von höchster Wichtigkeit, den Haupt-Fokus auf das eigene Kerngeschäft – den Handel – zu richten. Dabei verlasse er sich im Hintergrund auf das jahrzehntelang aufgebaute Logistik- und Service-Know-how von Witron. Denn damit sei sicherstellt, dass der Lagerbetrieb kontinuierlich an die Herausforderungen neuer Marktsituationen angepasst ist.

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Vor allem im Lebensmitteleinzelhandel hat Witron weltweit Leuchtturmprojekte realisiert und versteht die Branche gut. Und aus dieser Branche stammen auch die ersten Beauftragungen für das neue Betreiber-Konzept. „Durch den intensiven Kontakt mit unseren Kunden sind wir in die Geschäftsprozesse der Food-Retailer schon sehr tief eingestiegen und kennen deren Supply Chain vom Lieferanten bis hin zur Filiale oder zum Endkunden im Detail“, erläutert Christian Dietl. „Der erweiterte Verantwortungsbereich macht es jetzt möglich, essentielle Prozesse innerhalb und außerhalb des Logistikzentrums aktiv mitzugestalten und zu optimieren“. bw

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