Corona-Pandemie

Wie krisensicher ist die Lieferkette?

Die Corona-Pandemie lässt uns aktuell die Bedeutung reibungsloser Lieferketten erkennen. Zwar stoßen sie an ihre Grenzen, aber sie sind widerstandsfähiger und dynamischer als früher.

Zwar stoßen Lieferketten momentan an ihre Grenzen, aber sie sind widerstandsfähiger und dynamischer als früher. © Engin_Akyurt/Pixabay

Transport- und Kommunikationstechnologien haben die verschiedenen Teile der Erde enger zusammenwachsen lassen und erleichtern es nachweislich, über Grenzen hinweg zu reisen, zu kommunizieren und Geschäfte zu tätigen. Zugleich konfrontiert eine weltweite Krisensituation, wie ganz aktuell die Covid-19-Pandemie, die Menschheit intensiv mit den Auswirkungen dieser eng miteinander verbundenen Welt.

Heute kann eine Krise in einem einzigen Land zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konflikten auf der ganzen Welt führen. In Zeiten wie diesen fangen Menschen an, die Herausforderungen des wahrhaftig globalisierten Marktes und die Bedeutung reibungsloser und frei fließender Lieferketten zu erkennen. Zwar stoßen Lieferketten derzeit an ihre Grenzen, dennoch sind sie heutzutage viel widerstandsfähiger und dynamischer als früher, was zum großen Teil auf den technologischen Fortschritt zurückzuführen ist, der in jüngster Zeit im Bereich der Lieferketten realisiert wurde.

Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, das Internet der Dinge (IoT) und andere technische Errungenschaften wie Lagerautomatisierung und Robotik, haben die Widerstandsfähigkeit von Supply Chains verbessert. Moderne Lieferketten sind inzwischen in der Lage, Daten zu sammeln, diese sinnvoll zu nutzen und schnell auf Phasen abnormer Marktaktivität, wie wir sie heute erleben, zu reagieren. Es ist wichtig zu verinnerlichen, dass es bei der Belastbarkeit von Lieferketten nicht nur um Technologie geht. Zwar ermöglicht ein vorbildliches Lager-, Bestands- und Transportmanagement den Lieferketten, flexibel zu sein und den Stress auszuhalten, den ein Ereignis wie die Covid-19-Krise auslöst. Dennoch bedarf es weiterer Aspekte als nur der Technologie, um „katastrophentauglich“ zu sein.

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Alle Räder sind in Bewegung
Nachrichtensender und soziale Medien aus aller Welt haben sich weitgehend auf Panikkäufe und anschließende Fehlbestände wichtiger Produkte konzentriert. Trotzdem ist es wichtig, sich den enormen Arbeitsaufwand und die Koordinationsleistung bewusst zu machen, die in die Bevorratung der Regale von Supermärkten, Apotheken und Co. fließen. Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiter in den Lagern, der Logistik und den Geschäften an vorderster Front ein, um den Verbrauchern lebenswichtige Produkte zur Verfügung zu stellen. Selbst während landesweiter Ausgangsbeschränkungen werden diese Arbeitnehmer als systemrelevant für den Erhalt des Gemeinwesens angesehen und sind von den in vielen Ländern erlassenen Anordnungen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit ausgenommen. Hinter den Kulissen sind buchstäblich alle Räder in Bewegung. Die verstärkte Nachfrage nach der Auffüllung der Lagerbestände aktiviert Initiativen, um die erhöhten Anforderungen in den Lagerhäusern zu erfüllen, LKWs und Fahrer mobil zu machen und die Regale wieder aufzufüllen.

Es sollte nicht vergessen werden, dass der Mensch im Mittelpunkt des globalen Handels steht. Insofern liegt bei den besten Lieferketten ein Fokus auf der Synergie zwischen Mensch, Produkt und Technologie: den Kommissionierern in Lagerhäusern (unterstützt durch Cobots); den Lieferdienstfahrern, die die Regale auffüllen oder ihre Waren direkt vor die Haustür bringen; den Mitarbeitern in Ladengeschäften und in Kunden-Callcentern.

Es ist schon jetzt absehbar, dass es keine Bereiche der Wirtschaft oder Gesellschaft gibt, in denen das Corona-Virus keine Spuren hinterlässt und dass alle gemeinsam davon betroffen sind. In den kommenden Monaten werden zweifellos noch weitere Herausforderungen auf die Menschheit zukommen, aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Technologie und die Menschen, auf denen Lieferketten basieren, diese Herausforderung bewältigen werden. Manhattan Associates wird weiterhin alles tun, was nötig ist, um den Kunden, Mitarbeitern und Gemeinden durch diese Krise zu helfen. as

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