Fahrerstandhubwagen

Für Rampen und Lücken

Fahrerstandhubwagen. Fahrerstand- und Fahrersitzhubwagen – auch Schnellläufer genannt – sind nützlich bei internen Streckentransporten, Rangieraufgaben oder dem Be- und Entladen von Lkw. Jetzt hat Linde eine mehrstufige Produktoffensive für diese Geräte gestartet. 

Die neuen Schnellläufer haben ein schmales Chassis und bewältigen mit Last Steigungen bis zu 15 Prozent. (Foto: Linde MH)

Linde Material Handling will Anwendern ein noch größeres Einsatzspektrum von Schnellläufer-Fahrzeugen bieten – und damit höhere Produktivität. Dazu stattet Linde neue Baureihen mit mehr Bedienkomfort, schmalerem Chassis sowie weiteren Funktionen für mehr Leistung und weniger Energieverbrauch aus. Zudem wird das Produktprogramm um zusätzliche Modellvarianten ergänzt. Den Anfang des Stapellaufs machen die Fahrerstand-Niederhubwagen Linde T14 S, T20 S/SF und T25 S/SF im Traglastbereich von 1,4 bis 2,5 Tonnen sowie die Fahrerstand-Doppelstockbelader Linde D12 S und D12 SF mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit und einer Hubhöhe von 2.124 Millimetern. Auf sie folgen weitere Baureihen.

Bei den Fahrerstand-Niederhubwagen wächst das Produktprogramm um ein Einstiegsmodell mit 1,4 Tonnen Tragfähigkeit sowie ein größeres Modell mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, die das bisherige Zwei-Tonnen-Modell ergänzen. Darüber hinaus lassen sich die Niederhubwagen – mit Ausnahme des Linde T14 S – und der Doppelstockbelader wahlweise mit den zwei unterschiedlichen Bedienkonzepten ausrüsten. Bei der S-Version steht der Fahrer im Winkel von 90 Grad zur Fahrbahn, was ihm eine gute Sicht in beide Fahrtrichtungen und auf die Umgebung ermöglicht. Gleichzeitig gewährt ihm die hochgezogene, gepolsterte Rückenlehne eine komfortable Stütze. Bei der SF-Version steht der Fahrer frontal zur Fahrtrichtung und hat Sicht auf die Last vor ihm. Diese Variante empfiehlt sich vor allem für die Lkw-Beladung. In beiden Fällen sorgt das Fahrzeugdesign für größtmögliche Sicherheit, denn der Bediener steht in jedem Fall innerhalb der Fahrzeugkontur. Körper und Hände sind geschützt. Neu ist außerdem, dass sämtliche Fahrzeuge 770 Millimeter breit sind und damit 20 Millimeter schmaler als die Vorgängerversionen.

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Als Ergonomie-Plus aller Modelle betont Linde den serienmäßig gefederten und vollständig vom Chassis abgekoppelten Fahrerarbeitsplatz. Zusammen mit der gepolsterten Rückenlehne ergibt dies einen komfortablen Arbeitsplatz. Die S-Version, bei der der Fahrer quer zur Fahrbahn steht, ist zudem mit dem Bedienkonzept „Tip Control“ ausgestattet. In den Kopf eines höhenverstellbaren Haltegriffs, der dem Bediener eine stabile Standposition gibt, sind Kippschalter integriert, über die mit kurzen Bewegungen von Daumen und Zeigefinger Fahr- und Hubfunktionen gesteuert werden – auch mit Handschuhen. Es kann wahlweise das Lenkrad rechts und der Steuerhebel Tip Control links beziehungsweise umgekehrt Lenkrad links und Tip Control rechts angeordnet sein.

Ausgestattet mit einem Drei-Kilowatt-Drehstrom-Fahrmotor beschleunigt das 1,4-Tonnen-Modell auf acht Kilometer pro Stunde mit Last beziehungsweise zehn ohne Last; die zwei- und 2,5-Tonnen-Modelle fahren mit zehn beziehungsweise zwölf Kilometer pro Stunde. Die lenkwinkelabhängige Fahrgeschwindigkeit schützt den Bediener vor Fahrfehlern. Neben der Standard-Fahreinstellung steht mit dem Eco-Modus serienmäßig eine zweite Leistungsoption zur Verfügung. Immer dann, wenn die Umschlagleistung nicht vorrangig ist, lassen sich je nach Anwendung Energieeinsparungen bis zwölf Prozent realisieren. An Ausstattung und Zubehör bietet der Hersteller beispielsweise Kühlhausausführung an, das Flottenmanagement „connect“ mit Zugangskontrolle, Schockerfassung und Nutzungsanalyse sowie weitere Sicherheitsfeatures wie Geschwindigkeitsreduzierung bei abgesenkten Gabelzinken, Mastdurchgreifschutz und Warnblitzleuchten. pb

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