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Supply-Chain-Management-Software - Lieferketten besser planbar machen

Schnelllauftore von EfaflexDauerläufer sichern den Warenverkehr

Efaflex-Lisa Mai-Tor

Zwischen 150 und 200 Mal pro Tag öffnen und schließen die insgesamt neun Schnelllauf-Spiraltore Efa-SST-L Premium in den Hallen von Lisa Mai Getränke in Bayreuth. Das sind mindestens 50.000 Öffnungszyklen pro Jahr. Eine Dauerbelastung, der die Tore von Efaflex standhalten.

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Supply-Chain-Management-SoftwareLieferketten besser planbar machen

Supply-Chain-Netzwerk überwachen. Die Digitalisierung prägt die Arbeitsabläufe – auch in der Logistikbranche. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist für Transportunternehmen der Einsatz einer Supply-Chain-Management-Software notwendig. Nur eine Softwareanwendung kann belastbare Argumente für oder gegen ein bestimmtes Modell einer Lieferkette finden.

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Supply-Chain-Netzwerk

Es genügt nicht, bei der Lieferkettenplanung den idealen Weg von A nach B für ein Produkt zu finden. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass der ausgearbeitete Plan nicht durchzuführen ist, ist hoch. Vorherzusagen, welche Ereignisse in der Zukunft Auswirkungen auf die Lieferkette haben, ist nahezu unmöglich. Ein Beispiel für sich ändernde Gegebenheiten können Bedarfsschwankungen und Omnichannel-Geschäftsmodelle, steigende Rohstoffpreise, Naturkatastrophen, politische Spannungen und internationale Konflikte sein. Veränderungen von externen Beschaffungs- und Transportnetzwerken sind weitere Einflussfaktoren. Diese Variablen bedeuten für jedes Unternehmen hunderte von „Was wäre wenn“-Szenarien, die im Idealfall schnell und datenbasiert beantwortet werden sollten.

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Um den neuen Herausforderungen zu begegnen, reicht es nicht mehr aus, sich auf Trends und Statistiken der Branche zu verlassen. Damit ein Lebensmittelhersteller beispielsweise für das Weihnachtsgeschäft gerüstet ist, genügt es nicht, die Lieferdaten und Absatzzahlen aus den Wintermonaten des Vorjahres zu analysieren. Um zu erkennen, wo zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt Kosten und Risiken minimiert werden können sowie ein optimales Servicelevel zu gewährleisten, müssen anhaltende Wettbewerbsvorteile geschaffen werden, die auf kontinuierlichem Supply-Chain-Design basieren. Viele Unternehmen mit denen LLamasoft die Optimierung ihrer Supply-Chain-Strategie angeht, setzen auf die Kompetenzen eines eigenen Supply Chain Design Center of Excellence. Ein solches Kompetenzzentrum überwacht laufend die gesammelten Daten aus dem Supply-Chain-Netzwerk und somit sämtliche Einflussfaktoren. Dieses Center of Excellence basiert auf einer Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Sie werden im Anschluss zu aussagekräftigen Supply-Chain-Szenarien zusammengeführt.

Viele Handelsketten setzen auf sogenannte „Streaming-Konzepte”, um Produkte schnell an den Kunden zu bringen und auf saisonale Nachfragen hin zu optimieren. Die größten Herausforderungen bestehen darin, die immer komplexeren Supply-Chain-Netzwerke zu organisieren. Das bietet allerdings auch Chancen: Omni-Channel-Geschäftsmodelle können erhebliche Auswirkungen auf bestehende Supply-Chain-Strukturen haben. Bis vor einigen Jahren haben Hersteller noch volle Produktpaletten an Handelspartner transportiert. Heute stellen sie kundenindividuelle Lieferungen mit unterschiedlichen Artikeln zusammen und versenden diese an verschiedene Orte weltweit.

Ein Supply Chain Center of Excellence ist ein erfolgversprechender Weg, um die Möglichkeiten einer Supply-Chain-Management-Software voll auszuschöpfen. Kompetentes Personal modelliert mit den entsprechenden Technologien fortlaufend die effizientesten Szenarien und stellt sie als Entscheidungsgrundlage dem Management zur Verfügung.

Es hat sich gezeigt, dass ein solches Kompetenzzentrum die Voraussetzung für große Einsparungen für Unternehmen aus verschiedenen Industriebereichen schafft. In der Produktion lassen sich am meisten Kosten sparen, genauso bei der Bestandssituation und den Transportkosten. Passende Technologielösungen sind die Voraussetzung für jede Supply-Chain-Simulation, um die notwendigen Daten zu erhalten. Dabei sind sie für ein Center of Excellence nicht die alleinigen Erfolgsgaranten, sondern einer von vielen relevanten Faktoren. Denn es kommt ebenso auf gut ausgebildete, fachkundige Mitarbeiter an. Interdisziplinäre Teams, die zum Beispiel aus Produktions-, Vertriebs-, Kundenservice-, Logistik- und Finanzmitarbeitern bestehen, gewährleisten die unabhängige Ausrichtung des Center of Excellence.

Um die vielfältigen Supply-Chain-Herausforderungen bereits im Vorfeld zu erkennen, bedarf es einer leistungsfähigen Technologieplattform, mit der die „Was wäre wenn“-Szenarien simuliert werden können. So bekommen Experten eine datenbasierte Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung digitaler Supply-Chain-Strukturmodelle ist die Basis für anhaltenden Unternehmenserfolg. Die Supply-Chain-Design-Plattform des Center of Excellence wird zur Grundlage, um Kosten zu sparen, Servicelevel zu verbessern und Risikofaktoren auszumachen.

Für ein erfolgreiches Center of Excellence ist die unterschiedliche Gewichtung von Modellierungsszenarien in Abstimmung mit den verantwortlichen Mitarbeitern entscheidend. Jede Initiative kann im Rahmen einer Matrixstruktur nach ihrem Nutzen und ihrer Komplexität eingeordnet werden. Dabei umfassen mögliche Varianten das gesamte Netzwerk und reichen zum Beispiel von Multi-Echelon-Bestandsoptimierung bis zur Simulation von Cost-to-Serve-Modellen, alternativen Beschaffungsstrategien, Standortanalysen und Exportoptimierungen. So lassen sich schnell die Projekte mit dem größten Wertschöpfungspotenzial erkennen.

Je schneller der Erfolg eines Projekts sichtbar wird, desto größer wird der nachhaltige Effekt des Center of Excellence sein. Jeder Fortschritt motiviert das ganze Unternehmen und stärkt das Vertrauen in die Erreichbarkeit der gesteckten Ziele sowie in die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Erzielte Erfolge der Führungsebene müssen fortlaufend kommuniziert werden. So wird sichergestellt, dass die Unterstützung für die festgelegten Initiativen weiter gegeben ist.  M. Wallraven/as

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