Connected Freight von Honeywell und Intel

Die Fracht immer im Blick

Connected Freight ist eine Lösung zur Überwachung von Frachtsendungen und Gütertransporten. Sie vermittelt nicht nur die Position sondern auch den Zustand der Fracht.

Connected Freight ist eine Lösung zur Überwachung von Frachtsendungen und Gütertransporten, die Position und Zustand der Fracht übermittelt. (Bild: Honeywell)

Honeywell hat mit Connected Freight eine neue Lösung zur Überwachung von Frachtsendungen und Gütertransporten vorgestellt. Connected Freight geht auf den Bedarf von Herstellern sowie Transport- und Logistikunternehmen ein, neben der genauen Position auf der Straße, Schiene oder auf See auch den genauen Zustand der Ware zu kennen und bei Bedarf schnell reagieren zu können, um beispielsweise leicht verderbliche oder bruchempfindliche Ware zu retten, Diebstähle schnell anzuzeigen und Ersatzlieferungen in die Wege zu leiten.

Die gemeinsam mit Intel und weiteren Unternehmen aus der Logistikbranche wie DHL, Kühne + Nagel oder Expeditors entwickelte Technologie besteht aus kosteneffizienten Sensor-Tags, die Umgebungsbedingungen wie Temperatur oder Feuchtigkeit messen oder Vibrationen, Drehungen und Erschütterungen der Ware selbst feststellen können. Sie können entsprechend der gewünschten Messung entweder an Paletten, in Containern oder direkt am einzelnen Produkt angebracht werden. Die Sensordaten werden von einem Mobile Gateway erfasst, das beispielsweise im Lastwagen, im Flugzeug oder im Schiffscontainer angebracht wird, und anschließend über das Mobilfunknetz in eine Cloud-basierte Command-and-Control-Plattform hochgeladen.

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Teurem Verlust vorbeugen

Das überwachende Unternehmen selbst kann sich auf dieser Plattform unterschiedliche Alarmmeldungen einrichten, ganz gleich ob für Temperatur, Feuchtigkeit, Einbruch oder Erschütterung. So wird es umgehend informiert, wenn eine Unterbrechung der Kühlkette droht, bruchempfindliche Waren umgekippt oder gestürzt sind oder Container aufgebrochen und wertvolle Güter gestohlen wurden. Im Gegensatz zur reinen Datensammlung bei früheren Technologien, die Erkenntnisse meist zu spät lieferte, kann mit Connected Freight umgehend reagiert und beispielsweise Tiefkühlware wie Fleisch oder pharmazeutische Produkte bei nächster Gelegenheit umpackt werden, sollte die Kühlanlage eines LKWs ausgefallen sein. Teurem Verlust oder Verderb wird so vorgebeugt. Darüber hinaus liefern die Daten eine noch bessere Dokumentierung und Beweisgrundlage für Compliance-, Audit- oder Versicherungsprozesse und ermöglichen schnelle vorausschauende Analysen, um bestimmte kritische Transportrouten oder -maßnahmen zu vermeiden.

“Honeywell hat eine Reihe von Lösungen für die vernetzte Lieferkette entwickelt, die Daten und neue Technologien nutzen, um Lieferketten effizienter zu machen und sie gleichzeitig offen für weitere technische Neuerungen zu halten“, sagt Taylor Smith, Präsident Honeywell Workflow Solutions. „Für Transport- und Logistikunternehmen, Hersteller von Waren und Gütern oder Händler, die sich nur allzu oft mit zerstörter, verdorbener oder gestohlener Fracht konfrontiert sehen, bietet unsere neue Cloud-basierte Lösung Abhilfe.“ Man habe zusammen mit Honeywell die Connected-Logistics-Plattformtechnologie von Intel auf die Bedürfnisse der Branche hin maßgeschneidert und eine IoT-Lösung entwickelt, um den Herausforderungen der Logistik zu begegnen, ergänzt Chet Hullum, General Manager Industrial Solutions bei Intel. “Dank der Eruierung und Auswertung solcher Daten können Transport- und Logistikanbieter zuverlässigere Transportnetzwerke errichten und Frachtsendungen besser absichern.“ as

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