Automobillogistik

Lückenloser Informationsaustausch

Winsped-Module für Automobillogistik. Logistische Informationssysteme (LIS) hat das Portfolio ausgebaut und einen eigenen Programmbereich für die Automobillogistik entwickelt.

Die praxiserprobte Lösung verspricht mehr Prozesssicherheit und Flexibilität sowie Zeitersparnis in der Automobillogistik. (Bild: Fotolia)

Die Automobilbranche hat einen hohen Organisationsgrad erreicht, und der lückenlose Informationsaustausch zwischen allen Prozessbeteiligten hat einen hohen Stellenwert erreicht. Anforderungen an die Zulieferer und zwischengeschalteten Transportunternehmen sind gewachsen. Um das hohe Sendungsaufkommen zu bewerkstelligen und gleichzeitig die erforderliche Planungssicherheit zu gewährleisten, müssen alle Beteiligten schon vor dem Transport alle relevanten Informationen haben.

An diesem Punkt setzt der neue Programmbereich der LIS an, der speziell auf die typischen Transportprozesse in der Automobilbranche ausgelegt ist. Exemplarisch zu nennen sind in diesem Zusammenhang das Cross Docking, das Gebietsspeditionswesen sowie die Lieferkonzepte Just-in-Time und Just-in-Sequence. Abgebildet werden Voll- und Leerguttransporte als auch Zwischenwerksverkehre. Automatische Plausibilitätsprüfungen reduzieren die Gefahr von Fehleingaben. Darüber hinaus berücksichtigt das Modul die herstellerspezifischen Ladestellenstrukturen und Lieferantennummern. Damit vereinfacht die Anwendung die Logistik zwischen Automobilzulieferer und -hersteller von der Avis-Erfassung bis hin zur Abrechnung und minimiert gleichzeitig Fehler in der dispositiven Abwicklung.

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Diese neue Anwendung berücksichtigt die branchenüblichen Standards und ist durch den modularen Aufbau anpassungsfähig. So lassen sich sämtliche Prozesse zwischen Automobilhersteller, -zulieferer und zwischengeschaltetem Spediteur abbilden.

Der elektronische Datenaustausch (EDI) mit dem Automobilhersteller erfolgt mittels eines LIS-eigenen Konverters, der die Bearbeitung von Nachrichtenstandards wie VDA 4913, EDIFACT DESADV oder MTB IDS ermöglicht. Kunden können zukünftige Projekte und Neugeschäfte schnell implementieren. Speziell für Speditionen, die am Abrechnungsprozedere von Volkswagen (MTB) teilnehmen, ist außerdem die Möglichkeit interessant, Transportdatensätze (TDS) als Gutschriftanforderung zu erstellen und einen automatischen Abgleich mit eingehenden Gutschriftdaten-sätzen (GDS) durchzuführen.

Zulieferer, die nicht vollumfänglich am EDI-Prozess teilnehmen und beispielsweise Abholavise per Email versenden, können über das Internetportal Websped integriert werden; hier gibt es einen eigens auf die Automobillogistik ausgerichteten Bereich. Die Prozesskette lässt sich übersichtlicher gestalten, und der administrative Aufwand für Speditionen und Zulieferer sinkt. pb

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