Wälzlager High Performance Standard

Hohe Drehzahl, langes Leben

Wälzlager High Performance Standard

Downsizing und höhere Anforderungen an Leistung und Geschwindigkeit sind aktuelle Trends in der Antriebstechnik. Für Wälzlager, die in Industrieantrieben zum Einsatz kommen, heißt das: Sie müssen bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten eine lange Lebensdauer und ein geringeres Reibmoment haben. Schon 2004 hatte NSK eine erste Wälzlagerbaureihe für dieses Anforderungsprofil vorgestellt: die Pendelrollenlager im NSKHPS-Standard. HPS steht für "High Performance Standard". Diese Lager erreichen im Vergleich zu konventionellen Pendelrollenlagern die doppelte Lebensdauer und haben eine um 20 Prozent höhere Drehzahlgrenze. Die dynamische Tragzahl konnte um bis zu 25 Prozent gesteigert werden, die Temperaturstabilität beträgt 200 Grad Celsius. Zu den Konstruktionsmerkmalen des NSKHPS-Standards gehören der Einsatz von hochreinem Z-Stahl und eine spezielle Oberflächenbearbeitung für die Lauffläche des Außenrings sowie für die Rollen. Sie reduziert den Schlupf, der nicht nur beim radialen Abwälzen der Rollen auf den Laufflächen entstehen kann, sondern auch bei den axialen Bewegungen, also beim Ausgleich von axialen Verlagerungen. Für diese Pendelrollenlager stehen zwei eigens entwickelte, hoch verschleißfeste Käfigvarianten aus Stahl und Messing zur Verfügung, die ebenfalls mit dem Ziel konstruiert wurden, Drehzahlgrenze und Lebensdauer der Lager zu erhöhen. 2009 wurde dieses Technologiepaket auf die Schrägkugellager übertragen. Nun erweitert NSK das NSK-HPS-Produktspektrum um vier Wälzlagerbauarten: Rillenkugellager, Zylinderrollenlager, Präzisions-Schrägkugellager und Axial-Schrägkugellager. Auch diese Baureihen können mit einer längeren Lebensdauer punkten, sagt der Hersteller. Bei den HPS-Zylinderrollenlagern zum Beispiel kann der Anwender eine Erhöhung der Lebensdauer um 60 Prozent erreichen, und bei den Rillenkugellagern konnte zugleich die Drehzahlgrenze um durchschnittlich 15 Prozent erhöht werden.   pb

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