Spindelausleger

Kleinere Spindelsteigung macht stark

Afag stellt die stärkeren SA-Achsen der FL-Serie vor. Handlingspezialist Afag ergänzt sein Angebot an bewährten Spindelauslegern (SA) um die stärkeren Module der FL-Serie. Die neuen Komponenten sind bei gleicher Modulgeometrie deutlich kräftiger als die Standard-Ausleger aus dem Afag-Handlingbaukasten. Möglich macht das eine kleinere Spindelsteigung.

Die Spindelausleger der FL-Serie ergänzen den Handlingbaukasten um stärkere Komponenten. © Afag

Bereits seit Jahren sind die SA-Spindelausleger ein bewährtes Bauteil in Afags Produktpalette. Allerdings gelangen sie bei Fügeoperationen oder Einpressvorgängen mit größeren Kräfteanforderungen an ihre Grenzen. Speziell für solche Fälle hat der Handlingspezialist sein Angebot um die SA-Spindelausleger der „Force Line“ (FL)-Serie ergänzt, die bei gleicher Modulgeometrie deutlich stärker sind als die Standard-Komponenten. Das wird durch eine kleinere Spindelsteigung (zwischen vier und zehn Millimeter) erreicht, die den FL-Auslegern mehr Kraft verleiht. Spitzenkräfte bis 600 Newton und das Handling von Nutzlasten mit einem Gewicht bis 16 Kilogramm sind möglich. Das verhilft dem Anwender zu mehr Optionen und Flexibilität in der Achsauslegung, passend für die jeweilige Anwendung.

Die FL-Ausleger gibt es für Spindeldurchmesser von acht, zehn und zwölf Millimeter, mit variablen Hublängen von 50 bis 300 Millimeter. Die Komponenten der FL-Serie ermöglichen dem Anwender kraftvolle und beachtenswert präzise Zustellbewegungen mit einer Wiederholgenauigkeit von plus/minus 0,01 Millimeter. Sie sind zudem mit den ebenfalls neuen Kraftmesseinheiten KE-200 und KE-1000 kombinierbar. Diese können ohne Zwischenplatte an die Spindelachsen angebaut werden und machen eine zuverlässige Kraftregelung sowie eine hohe Genauigkeit möglich, auch bei wechselnden Lasten während des Zyklus. pb

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Afag entwickelt und produziert seit mehr als 60 Jahren Komponenten und Systeme für die Montageautomation in den Bereichen Zuführen, Handhaben und Transportieren. In den Niederlassungen in der Schweiz, Deutschland, China und USA sind gut 300 Mitarbeiter beschäftigt.  Dort entstehen Lösungen, die in allen produzierenden Branchen zum Einsatz kommen – von Automotive über Konsumgüter, Lebensmittel, Maschinen, Medizin, Pharma und Kosmetik bis hin zur Uhrenindustrie.

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