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Schmierfreie Kettenräder aus 3D-Druck lassen E-Bikes flüstern

Hebebrücke im VideoEnergiezuführung: Schwere Brücke leicht gehoben

Igus-Memorial Bridge

Ein vorkonfektioniertes E-Kettensystem von Igus sorgt für eine ausfallsichere Energiezuführung an der Memorial Bridge in New Hampshire. Ein Video zeigt, wie die Readychains den vertikalen Hebemechanismus unterstützen.

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Iglidur I3 im 3D-DruckLeise E-Bikes: Kettenrad kommt aus dem Drucker

Damit E-Bikes einen möglichst leisen Lauf haben, müssen sowohl die Antriebe als auch die verbauten Komponenten entsprechend optimiert werden. Igus bietet individuell gefertigte Antriebselemente wie Kettenräder aus Hochleistungskunstoffen im 3D-Druck-Verfahren. Die Sonderlösungen sind schmier- und wartungsfrei und senken den Geräuschpegel.

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Igus 3D-Druck E-Bike

Die Wachstumsraten beim Verkauf von E-Bikes sind seit Jahren hoch – so wurden 2016 allein in Deutschland 605.000 E-Bikes verkauft, was einem Plus von 13 Prozent entspricht. Um als Antriebshersteller auf dem Markt mitwachsen zu können, sind permanente Weiterentwicklungen notwendig. Daher sind die Motoren für das E-Bike-Modelljahr 2018 um rund 25 Prozent kleiner als deren Vorgänger, bei einem Gewicht von rund drei Kilo bei gleichzeitig geringeren Motorengeräuschen während der Fahrt. E-Bike-Tüftler wie Lars Hartmann aus Reichshof geben sich damit jedoch nicht zufrieden. Ihm war die zu hohe Geräuschkulisse der Fahrradkette ein Dorn im Auge. Ein metallisches Kettenrad fungierte hier als Umlenkrolle an der Kette, damit diese nicht mit dem Gestell kollidiert. Jedoch verursachte das Kettenrad aus Metall immense Laufgeräusche.

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Auf der Suche nach Abhilfe wandte sich Lars Hartmann sich an den 3D-Druckservice von Igus. Er schickte die CAD-Daten des gewünschten Kettenrads an das Unternehmen und erhielt innerhalb weniger Tage die individuell gefertigte Sonderlösung. Für den Hobbybastler die perfekte Lösung: „Der Standard-Ritzel aus Metall erzeugte hohe Laufgeräusche. Ich habe ihn abgezeichnet und bei Igus aus Iglidur I3 drucken lassen“, erklärt der Tüftler. „Der Weg zum Teil war einfach und schnell. Mit dem 3D-Druckservice konnten die entsprechenden Daten als STEP-Datei hochgeladen, das Material ausgewählt und die gewünschte Menge bestellt werden.“ Die Kettenräder befinden sich seit zwei Monaten in zwei Rädern im Einsatz – und die Geräuschkulisse sei deutlich minimiert, freut sich Hartmann.

Optimale Verschleißwerte und Festigkeit

Das eingesetzte Material Iglidur I3 bietet sich auch für den industriellen und kleinserienmäßigen Einsatz an. Igus verweist auf die guten Verschleißwerte sowie hohe Festigkeit und die Verarbeitung wird mittels Selektiven Lasersinterns (SLS). Darüber hinaus sind die gefertigten Teile direkt einsetzbar. Im Testlabor wurden Gleitlager aus dem Werkstoff bereits mit den bisher gängigsten Materialien für das Selektive Lasersintern verglichen. Sowohl in der Schwenk- und der Rotations- als auch der linearen Bewegung waren die Teile mindestens dreimal abriebfester als Standardmaterialien. as

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