PEL- und PDL-Achsen

Eine kühle Achse bewahren

Linearmotor-Achsen. Afag hat seine elektrischen Linearmotor-Portalachsen optimiert. Durch die Verbesserung des Kühlkörpers und ein neu entwickeltes Strangpressprofil bringen die Linearachsen bis zu 70 Prozent mehr Leistung, gleichzeitig ist die Steifigkeit noch höher als zuvor. 

Die Portalachse PDL 30 besteht aus einem einheitlichen Grundkörper mit zwei Führungen und vier Führungswägen. (Bild: Afag)

Der Trend bei Handlingsystemen geht weg von einfachen Pick-and-Place-Lösungen hin zu leistungsfähigen Positioniersystemen mit mehr Freiheitsgraden oder mehreren Montageköpfen. Als Basis dafür bietet Afag seinen Kunden standardisierte Achsen vom Typ PEL (Portal-Einzelführung-Linearmotor) und PDL (Portal-Doppelführung-Linearmotor) an. Um sie leistungsfähiger zu machen, hat der Spezialist für Handhabungs- und Zuführtechnik die Achsen technisch optimiert und unter anderem die Kühlung verbessert. Dazu wurden die Kühlkörper ideal an den beweglichen Stator in der Achse angepasst und die Kühlfläche vergrößert, gab das Unternehmen bekannt.

Zudem wurde das Afag-Befestigungsraster in den Schlitten integriert. Das ermöglicht ein direktes und stabiles Verschrauben der Module ohne eine Adapterplatte. Ein weiterer Vorteil laut Afag: Ein eigens konstruiertes Strangpressprofil, das speziell auf die Anforderungen der Achse abgestimmt ist, sorgt für noch mehr Steifigkeit. Im Vergleich zu ihren Vorgängern bringen die optimierten Achsen bis zu 70 Prozent mehr Leistung und die Anwender profitieren außerdem von einer hervorragenden Verfahr- und Positionierpräzision.

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Die kraftvolle PDL-Achse erziele auch bei höchsten Ansprüchen beste Ergebnisse. Die Portalachsen PDL30, PDL40 und PDL40-HP bestehen jeweils aus einem einheitlichen Grundkörper mit zwei Führungen und vier Führungswägen. Je nach Anforderung kann dafür der passende Antrieb gewählt und darüber der Typ definiert werden. Das ermöglicht die Aufnahme von Spitzenkräften zwischen 255 und 1.024 Newton. Für kleinere Systeme mit hoher Präzision enthält der Baukasten die Achsen PEL20 und PEL20-SL. Für den Fall, dass die maximalen Hübe der Linearmotorachsen nicht ausreichen, lassen sie sich einfach mit Zahnriemenachsen ergänzen. Dadurch können Hübe von bis zu 5.500 Millimetern realisiert werden.

Sowohl die PEL- als auch die PDL-Achsen sind gewichtsoptimiert und vielfältig mit dem Zubehörangebot von Afag zu kombinieren. Zudem überzeugen sie durch dynamisches Handling mit hohen Taktraten und hoher Genauigkeit, verspricht der Hersteller. as

Halle 4, Stand 4210

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