In jeder Lage sicher

Neues E-Ketten-Konzept mit dynamischen Bolzen

Die Betriebssicherheit automatisch zu erhöhen ist das Ziel des neuen Energieführungssystems Lokchain von Igus. Automatisch ausfahrbare Sicherungsbolzen fixieren die E-Kette und ermöglichen so neue Lösungen bei stehenden, hängenden oder Kreisanwendungen.

Das Lokchain-Prinzip: Automatisch ausfahrbare Bolzen (blau) halten die lokchain fest in der Führungsrinne. Klappt das Kettenglied in den Radius, so fährt der Bolzen automatisch ein (grün) und gibt die Kette frei. (Bild: Igus)

Igus hat mit der Lokchain ein neues Konzept bestehend aus E-Kette mit automatisch ausfahrbaren Verriegelungsbolzen und kompakter Führungsrinne für dynamische Energieketteneinsätze entwickelt. Die jederzeit abgesicherte Führung der Energiekette in der Rinne erlaubt einen hängenden, stehenden oder auf der Seite liegenden Einsatz des Systems mit und ohne Querbeschleunigungen. Selbst lange Verfahrwege mit bewegtem Untertrum sind durch die Fixierung der Lokchain in der Obertrumrinne möglich. Auch über Kopf oder in vertikalen Kreisanwendungen kann das System installiert werden. So bietet sich der Einsatz der Lokchain beispielsweise in dem kompakten Raum eines C-Bogen-Röntgengeräts an. Die Flexibilität der E-Kette bietet dem Anwender die Möglichkeit zur Entwicklung völlig neuer Maschinenkonzepte.

Automatische Sicherung mit Bolzensystem

Das zugrunde liegende Prinzip der lLokchain ist einfach: In die Seitenteile integrierte Bolzen halten die Energiekette fest in der Führungsrinne. Klappt das Kettenglied in den Radius so fährt der Bolzen automatisch ein und gibt die Kette aus der Führung frei. Wenn das Kettenglied dann aus dem Radius tritt und wieder auf die Rinne trifft, fährt der Bolzen erneut aus und hakt sich selbstständig in die Schiene wieder ein. Ein simpler selbstverriegelnder Mechanismus mit außerordentlicher Wirkung. Denn so müssen keine aufwendigen Führungsrinnen mehr eingesetzt werden.

Anzeige

Aufgrund der besonderen Konstruktion der Lokchain treten kaum Abrieb und Verschleiß auf, sodass die Lebensdauer der E-Kette erhöht wird. Die Langlebigkeit konnte der Prototyp im Dauertestversuch im hauseigenen 2.750 Quadratmeter großen Labor unter Beweis stellen. Ein weiterer Vorteil des neuen E-Kettensystems ist laut Igus die Beweglichkeit der Kettenglieder. Sie sorge dafür, dass die Energiekette selbst bei kleinen Biegeradien als auch auf langen Wegen sicher und leise verfährt. Aktuell befindet sich die neue E-Kette in der Prototypenphase, was den Kunden die Möglichkeit bietet, die benötigte Größe und das Design mitzugestalten. Individuelle Anfragen seien jederzeit erwünscht und werden schnell umgesetzt – von der Fertigung von Prototypen und Kleinserien bis hin zur Großserie. as

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Gripketten

Folien eingeklemmt

Kettenspezialist Iwis stellt Gripketten in neuen Ausführungen vor. Diese Ketten haben verschleißfeste und korrosionsbeständige Klemmelemente für das sichere Zuführen, Transportieren und Positionieren dünnwandiger, großflächiger Materialien, zum...

mehr...

Gehäuselager

Hohe Haltekraft

Gehäuselager mit einem UK-Lagereinsatz mit Spannhülsen sind Fluch und Segen zugleich. Ein Segen, dass diese gerade bei hohen Drehzahlen die besten Laufeigenschaften haben, und ein Fluch, weil die Einhaltung der Anzugsmomente eine hohe Kompetenz in...

mehr...

Elektrische Hubsäulen

Hubsäule für Überkopf

Mit dem Multilift II safety erweitert RK Rose+Krieger seine Produktfamilie der elektrisch verfahrbaren Multilift-II-Hubsäulen um eine fünfte Variante. Der Hersteller konzipierte den Multilift II safety speziell für Überkopfanwendungen in der Medien-...

mehr...