Verriegelungsantrieb

Sicherheit vor wilden Tieren

Der Linearantrieb Lockmaster von Elero verriegelt bei Bedarf Gullydeckel oder Schachtöffnungen – zum Beispiel aus Sicherheitsgründen bei Staatsbesuchen. Eine ähnliche Funktion übernimmt der Antrieb auch im Zoo: In Gelsenkirchen sichern fünf Linearantriebe die Käfigtüren des Schimpansengeheges. Dass der Lockmaster sowohl am Gullydeckel als auch im Zoo die passende Lösung ist, hängt mit seinen Produkteigenschaften zusammen: Er ist unempfindlich gegenüber Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Schmutz. Auch unter Wasser arbeitet er zuverlässig, weil Kabeleinführung, Gehäuse und bewegliche Elemente abgedichtet sind. Und er ist kompakt: 168 Millimeter lang, hat einen Durchmesser von 61,5 Millimeter und schafft einen Kolbenstangenhub von 50 Millimetern bei einer Verstellkraft von 50 Newton. Klar, dass für die Verantwortlichen des Gelsenkirchener Zoos die Sicherheit von Mensch und Tier beim Öffnen und Schließen der Durchgänge oberstes Gebot ist. Deshalb kommen dort Schiebetüren zum Einsatz, die sich über eine Funkfernbedienung vom Tierpfleger steuern lassen. Dabei ist die Türverriegelung doppelt gesichert: Die erste Sicherung erledigt der Kettenantrieb, der auch die Schiebetür bewegt. Ist er arretiert, lässt sich die Tür nicht mehr zurückschieben. Da Schimpansen geschickt sind und durchaus Tierpfleger und Zoobesucher gefährden können, gibt es noch eine zweite Sicherung: Hat der Kettenantrieb die Schiebetür geschlossen, fährt der Lockmaster einen Stift in eine Bohrung im Torrahmen. So lässt sich die Tür auch dann nicht aufschieben, wenn die Motorverriegelung versagt oder die Antriebskette abspringt. Neuerdings schließt der Lockmaster auch das Nashorngehege im Zoo Münster. pb

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