Schnappschlossmutter

Schnelles Verstellen

Schnappschlossmutter für schmierfreie Trapezgewinde
Funktionsprinzip Schnappschlossmutter: Schlitten an jeder beliebigen Position aus dem Gewinde heraus rasten, per Hand schnell in eine neue Position schieben, dort rastet er axial gesichert wieder ein und kann über das Gewinde feinjustiert werden.
Für seine schmier- und wartungsfreien DryLin-Lineartische hat Igus eine neuartige Schnappschlossmutter entwickelt. Hiermit gelingen schnelle Formatverstellungen – das spart Zeit vor allem bei langen Verfahrwegen und großen Hublängen.

Die Schnappschlossmutter ermöglicht wahlweise zwei Möglichkeiten der Linearverstellung. Zum einen kann das Trapezgewinde per Handrad hochpräzise positioniert werden. Zum anderen kann der Anwender auch in jeder beliebigen Position den Schlitten aus dem Gewinde herausrasten und ihn von Hand schnell in eine neue Position schieben. Dort rastet er axial gesichert wieder ein und lässt sich dann über das Gewinde feinjustieren.

Die Funktion des schnellen Ausrastens wird über die Schnappschlossmutter wie folgt realisiert: Die Kraft übertragende Gewindehälfte wird aus dem Gewindebereich gefahren und der Formschluss unterbrochen. Erst nach Loslassen des Druckknopfes schnappt die Gewindehälfte unter Federkraft wieder im Gewinde ein. Schließlich wirkt der Trapezgewindetrieb durch die Selbsthemmung wie eine Bremse. Nach manueller Positionierung steht er sofort still. Das gilt auch und besonders für vertikale Anwendungen, wo er nach Einrasten in der Position fixiert bleibt.
Igus bietet seine schmierfreien Lineartische mit Schnappschlossmutter in zwei Varianten an. Zum einen gibt es eine präzise, steife Aluminiumausführung (Baureihe SHT) aus gefrästen und eloxierten Aluminiumteilen. Zum zweiten steht eine leichte, kostengünstige Variante aus Vollkunststoff (Baureihe SHTP) zu Verfügung. Die Schnappschlossmutter soll auch als Einzelteil mit Flansch und Aluminiumgehäuse ins Angebot kommen.

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Nach Aussage des Unternehmens gab es bis vor etwa zehn Jahren auf dem Markt nur zwei Arten von Trapezgewindemuttern: geschmierte metallische Muttern (zum Beispiel Stahl, Bronze, Messing) sowie Versionen aus Kunststoff wie PA 6.6 oder POM, deren Belastbarkeit sehr eingeschränkt sei und wo überdies Schmierung empfohlen werde. Diese Lücke schließt der Kunststoffforscher Igus mit seinem Programm schmier- und wartungsfreier Trapezgewindermuttern aus „iglidur“-Hochleistungspolymeren. pb

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