Lineartechnik

Sicher oder untragbar?

Tragfähigkeit von Lineartischen
Die Forderung nach systemgebundenen Informationen von Bewegungseinheiten für Automatisierungs-Anwendungen betrifft zunehmend auch Lineartische. Elmore in Mönchengladbach gibt Kunden seiner Lineartisch-Modellreihe T Auskunft über die dynamische Tragzahl der Führungen und damit gleichzeitig verlässliche Anhaltspunkte über die zu erwartende Lebensdauer.

Die Berechnung der Tragzahl erfolgt in Deutschland und Europa nach der DIN EN 636. Die Tragzahl ist zwar zunächst ein wichtiger Indikator, doch unabhängige Experten sind sich mittlerweile darüber einig, dass sich die Leistungsfähigkeit durch hochwertigere Laufbahnoberflächen der Führungswagen oder durch eine bessere Schmierung der Distanzelemente um weitere 30 Prozent steigern lässt. Parallel wirkt sich das positiv auf die Steigerung der avisierten Lebensdauer aus.

Weiterhin überprüft das Unternehmen aus Mönchengladbach in einer Testreihe Steifigkeit, Genauigkeit und Gradlinigkeit der Bewegungen seiner Lineartische. So lassen sich über Vermessungsprotokolle zuverlässigere Aussagen über die Präzisionsarbeit sowie den Zustand der Kugelgewindetriebe, Führungen und Profile der Serie T treffen. Nach Aussage des Herstellers sind derartige – zum Teil zertifizierten – Ergebnisse sehr nützlich. Sie ersetzen jedoch keineswegs eine konkrete Anwendungsberatung. Systemgebundene Tests seien lediglich eine Reihe wichtiger Parameter, die in ein individuelles Berechnungsprogramm mit einfließen.

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Die Lineartische der Serie T gibt es in den Breiten 100, 155 und 225 Millimeter. Der gemeinsame Nenner aller drei Modelle besteht darin, dass der Antrieb über Kugelgewinde erfolgt. Neben der (im Vergleich zum Zahnriemen) höheren Vorschubsteifigkeit sowie der gestiegenen Vorschubkraft weisen Lineartische dank dieser Technik mehrere Vorzüge auf: Sie arbeiten von Haus aus hochpräzise und benötigen konstruktionsbedingt wenig Platz. Ein Vorteil, der gerade raumsparenden Anwendungen zugute kommt. (gm)

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