Linearmodul 160/15

Eine Basis, viele Varianten

Der Alleskönner: Abgewandelte Lineareinheit für individuelle Anwendungen
Eine Basis, viele Varianten: Die Variante GPA kommt dann zum Einsatz, wenn zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betrieben werden sollen. (Foto: IEF Werner)
Die Premiumklasse der Lineareinheiten von IEF Werner vereint kompakte Bauformen mit hohen Leistungsdaten. Sie erfüllt steigende Anforderungen moderner Montage- und Produktionsanlagen an Geschwindigkeit und Präzision.

Ein Beispiel für diese Premiumklasse ist das Modul 160/15. Sein einzigartiger Aufbau ist die Basis für verschiedene Abwandlungen und ermöglicht ein individuelles Eingehen auf die Anforderungen der Anwender. Bei der Auswahl der passenden Lineareinheit sind verschiedene Aspekte relevant: Von zentraler Bedeutung sind unter anderem Baulänge sowie Antriebskonzept. Um den individuellen Anforderungen der Kunden besser gerecht zu werden, hat der Komponenten- und Systemhersteller für die Automatisierungstechnik IEF Werner mit Hauptsitz in Furtwangen das Modul 160/15 als Basis genommen und es entsprechend der Kundenanforderungen jeweils abgewandelt. In der Basisversion hat das Modul einen Hub von 100 bis 5.500 Millimeter. Die maximale Verfahrgeschwindigkeit beträgt fünf Meter pro Sekunde. Sein Aufbau besteht aus einem Doppelhohlkörperprofil, zwei Führungen und zwei Zahnriemen.

Neuerdings ist das Modul 160/15 auch als Variante „G“ mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Schlitten erhältlich, bei welcher zwei Zahnriemen über zwei Motoren angetrieben werden. Dieses innovative Antriebskonzept eröffnet bei vielen Anwendungen neue Perspektiven. Statt zwei Lineareinheiten nebeneinander anzuordnen, wird nun beispielsweise der Einsatz lediglich einer solchen Einheit ermöglicht.

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Das Modul 160/15 ist außerdem mit beidseitig angetriebenen Zahnriemen erhältlich, wodurch größere Vorschubkräfte übertragen werden können. Bei Lineareinheiten mit größeren Hüben und größeren Verfahrgeschwindigkeiten werden Fehlerpositionierungen durch überspringende Zahnriemen vermieden. Der Vorteil dieser Einheit ist neben kürzeren Taktzeiten und einer höheren Betriebssicherheit auch die längere Lebensdauer. Für den Einsatz in Maschinen mit engen Platzverhältnissen ist das Modul 160/15 auch als Variante mit zwei Schlitten vom Typ Modul 80/15 erhältlich. Da die beiden Lineareinheiten nicht zueinander ausgerichtet werden müssen, spart der Anwender bei der Montage Zeit. Zudem ist der Platzbedarf im Gegensatz zu zwei separaten Lineareinheiten wesentlich geringer.

Bei der Variante „GPA“ werden zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betrieben. Dies wird durch einen Parallelantrieb, welcher die beiden Schlittenpaare separat antreibt, ermöglicht. Da die Baulänge der Lineareinheit bei vielen Anwendungen eine große Rolle spielt, wurde das Modul 160/15 um die Variante „C“ ergänzt. Diese Einheit ist um 124 Millimeter kürzer als die Standardvariante, hat jedoch alle gewohnten Merkmale, etwaa integrierte induktive Endlagenschalter oder flexibler Motoranbau. Vorteilhaft sind hier die kompakten Abmessungen und der geringe Platzbedarf. Da die beiden Profilschienenführungen im Abstand von 80 Millimeter angeordnet sind, können am Schlitten hohe Drehmomente aufgenommen werden. Der Einsatz einer hochwertigen Führung ermöglicht eine hohe Dynamik und eine gute Laufkultur. Um die Führungsbahnen vor grobem Schmutz zu schützen, sind die Führungselemente abgedichtet. Mit der Version „light“ bietet der Hersteller noch eine preisgünstige Variante an, bei der die Führung nur auf einer Seite abgedeckt ist. pb

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