Lineartechnik

Antreiben und Führen

das sind die Grundfunktionen in unserer Maschinenwelt und die Linearantriebe nehmen hier einen Spitzenplatz ein. Antriebe mit kugelgelagerten Komponenten haben die traditionellen Führungen wie Gleitführung, Stützrolle und Kugelbuchse bereits stark verdrängt. Spindeltriebe sind heute als Kugelgewindetrieb ausgeführt, was sich neben den verbesserten Laufeigenschaften, höheren Geschwindigkeiten und verbessertem Dynamikverhalten auch auf die Antriebsleistung auswirkt. Weniger Reibung senkt den Energieverbrauch.

Was gehört zu einem Linearantrieb? Wie man im Bild sehen kann, sind das eine direkt oder über einen Zahnriemen angetriebene Kugelgewindespindel (ge­rollt, gehärtet, poliert), die Kugelgewindemutter mit mehreren Kugelumläufen bei interner Kugelrückführung, die Spindellagerungen (Fest- und Loslager), eine Wellenkupplung und natürlich auch ein Antriebsmotor, nach Wahl des Anwenders. Die Grenzen der klassischen Konzeption einer fest-lose-gelagerten NC-Vorschubachse liegen übrigens derzeit etwa im Geschwindigkeitsbereich von 0,5 bis 1 Meter je Sekunde mit einem Beschleunigungsvermögen bis zu 10 Meter je Sekundenquadrat.

Die Linearantriebe die hier vorgestellt werden, sind einbaufertige Komponenten, die sich in sehr unterschiedliche maschinenbauliche Strukturen einordnen lassen. Die Spindellänge darf maximal 3,05 Meter betragen. Wer mehr als den Antrieb braucht, bekommt vom Anbieter weitere Mechanik-Komponenten von der Linearführung bis zur Schwenk­einheit und vom Aluminiumprofil bis zum ­Maschinengestell. Dass es auch die ­Steuerungen gibt, sei nur am Rande vermerkt.he

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