Lineartechnik

Stolze Druckkräfte

bis 25 Kilonewton erzeugen sogenannte Industriezylinder von RK Rose+Krieger, die dem Trend weg von hydraulisch oder pneumatisch angetriebenen Zylindern und hin zu elektrischen Lösungen folgen. Neben diesen direkten Antrieben mit Drehstrom-und Servomotoren – die zudem mit diversen Winkel- und Planetengetrieben ergänzt werden können – ist aber auch der Anbau von Druckluftmotoren möglich. Ein weiteres herausragendes Merkmal der modular aufgebauten Elektrozylinder ist die maximale Einschaltdauer von 100 Prozent, die den Anwendungsbereich naturgemäß ungemein verbreitert.

Die Industriezylinder erzeugen Schubkräfte von 15 oder 25 Kilonewton, die von Kugelgewindespindeln mit 25 oder 32 Millimetern Durchmesser oder von Trapezgewindespindeln mit 26 oder 36 Millimetern Durchmesser übertragen werden. Es sind Verfahrwege bis 2.000 Millimeter und Schubgeschwindigkeiten bis ein Meter pro Sekunde möglich.

Weil die Anschlussbefestigung der Elek­trozylinder zu der von üblichen Pneumatik- und Hydraulikzylindern vollständig kompatibel ist, sollte das Umstellen vorhandener Anlagen auf den Elektrobetrieb kein unlösbares Problem darstellen. Auf diese Weise lassen sich dann Positionierungen mit einer exakt definierbaren Kolbenstangengeschwindigkeit ­erledigen, was in vielen Einsatzfällen wie Verpackungsmaschinen (Formatverstellung), Scherenhubtischen, Druck-, Kunststoff- und Lebensmittelanlagen zunehmend gefragt ist.rm

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