Industriegasfeder

Mit der richtigen Feder rollt’s

Industriegasfedern. Die Einsatzfelder von Industriegasfedern haben sich für das Senken und Heben schwerer Lasten stetig erweitert. Aber auch Standardmodelle können bei Klappen, Hauben, Deckeln und anderen Vorrichtungen unterstützen - so am Eingang einer Flüchtlingsunterkunft.

Industriegasfedern von ACE in der Rollenkonstruktion sorgen für leichteres Öffnen und Schließen des Holztors. (Bild: ACE)

Die Geschäftsbereiche des Holzhandelsunternehmens Jorkisch reichen vom Rohholz über Holzlösungen für Bau und Garten, Carports und Blockbohlenhäuser bis hin zur Fertigung von Paletten. Dabei werden neben Systemtypen auch Lösungen nach Maß angeboten. Nach einer solchen Lösung suchte das Jorkisch-Team auch bei der Gestaltung eines Eingangsbereichs zu einer Flüchtlingsunterkunft. „Wir wollten ein stabiles, hochwertiges Holztor entwickeln, das mittels Rollen leicht und schnell zu bedienen ist“, so Gerd Kästle aus dem Produktionsbereich. Die Holzexperten wandten sich an ACE. Schnell war klar, dass die größte Herausforderung im unebenen Untergrund lag. Dieser führte dazu, dass das Einfahrtstor aus Holz sich nicht so einfach öffnen und schließen ließ wie gewünscht, weil die Tor abstützenden Laufräder noch zu optimieren waren.

Unebenheiten bei großem Gewicht zu überwinden, ist meistens nicht ganz leicht. Es kann zum Ruckeln oder Steckenbleiben führen, eventuell sogar zu Schäden an den Laufrädern oder am Holztor. Um dies zu vermeiden, sollten die Laufräder einen gewissen Weg verfahren können. Daher wurden Industrie-Gasdruckfedern in die aus Metall gefertigten Stützen der Laufräder integriert. Weil bei dieser Einzelfalllösung keine genauen Auslegungen für das Maschinenelement vorlagen, orientierten sich die ACE-Spezialisten am Gewicht des Tores, kalkulierten einen angemessenen Spielraum bei der Wahl des Industriegasfedertyps ein und verbauten die ACE-Typen GS-40-200-BB-500N.

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Bei einem Zylinderdurchmesser von 40 Millimeter und einem Hub von 200 Millimeter sind diese Vertreter in der Lage, eine Ausschubkraft von 500 Newton zu generieren. Bei diesem physikalischen Wert zeigt sich der kundenorientierte Ansatz von ACE: Denn die ausgewählte Industriegasfeder wird standardmäßig mit einer Ausschubkraft von maximal 5.000 Newton geliefert. Dieser Wert lag für diesen Fall zu hoch, da die Gasfeder mit voller Befüllung ihre Aufgabe, die durch die Unebenheiten des Bodens entstehenden Kräfte aufzunehmen und das Holztor von Jorkisch leicht bedienbar zu machen, nicht hätte meistern können.

Laufrad per Ventil einstellen
Das ACE-Team ließ daher per regelbarem Ventil vor Ort so viel Stickstoff aus den Zylindern der Industriegasfedern ab, um diese dann in der Laufrad-Konstruktion optimal auf das Gewicht des hochwertigen Holztores einzustellen. Hierbei erwies sich die Ventiltechnik der ACE-Industriegasfedern als Vorteil. Mit dem De-Gas-Einstellwerkzeug konnte der Stickstoff abgelassen werden; hierfür wird das Werkzeug lediglich auf den Ventil-Gewindezapfen aufgeschraubt und mit leichter Handkraft betätigt, bis der Stickstoff entweicht. as

Halle 16, Stand G11

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