Igus macht Offroad-Fahrzeug fit

Mit dem Solarbuggy durch die Wüste

Studenten der Hochschule Bochum entwickeln im Projekt Solarbuggy ein solarbetriebenes Offroad-Fahrzeug. Das Modell Froggee soll im Frühjahr 2018 die australische Wüste durchqueren und dabei einen neuen Weltrekord aufstellen. Mit dabei: Chainflex-Servoleitungen von Igus, die sich für die thermische und mechanische Belastung vor Ort eignen.

Chainflex-Servoleitungen an Bord des Solarbuggys sorgen für eine sichere Energiezuführung unter extremen Bedingungen in der australischen Simpsonwüste. (Bild: Igus)

Seit Anfang 2016 entwickeln und bauen 16 Studenten der Hochschule Bochum eigenständig ein solarbetriebenes Offroad-Fahrzeug. Das Team hat den Anspruch ihren Solarbuggy Froggee ganz allein so zu konzipieren, dass er schwerste Bedingungen für Offroadfahrzeuge, Sand und Dünen problemlos bewältigen kann. Ziel des Projekts ist es im Frühjahr 2018 den Rekord eines australischen Teams für die schnellste Durchquerung der Simpsonwüste mit einem solarbetriebenen Landfahrzeug zu brechen. Dies bedeutet eine Strecke von 360 Kilometern entlang der „french line“ von Purni Bore bis nach Birdsville. Dafür sind auf dem Dach des Solarbuggys 2,5 Quadratmeter Solarzellen befestigt. Insgesamt stehen dem Team für ihr Vorhaben weniger als vier Tage, 21 Stunden und 23 Minuten zur Verfügung.

Leicht, klein und robust

Vor diesem Hintergrund müssen alle Komponenten im Solarbuggy die starken Beanspruchungen verkraften und dabei ein geringes Gewicht aufweisen. Dies gilt auch für die verbauten Chainflex-Leitungen. Sie dienen zur Verbindung der Motorcontroller mit den Elektromotoren, zum Antrieb des Fahrzeugs und zur internen Verdrahtung der Schütze. Die Kombination aus geringem Gewicht und Durchmesser sowie maximaler mechanischer Haltbarkeit ist die Stärke der Igus-Leitungen. Die Servoleitungen im Solarbuggy haben einen speziellen Leiteraufbau, der die hohe Strombelastbarkeit sicher stellt und den mechanischen Belastungen in der Bewegung und Vibration standhält, sodass es nicht zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt. „Die Leitungen sind geschirmt, ermöglichen Gleich- und Wechselspannung und besitzen eine hohe elektromagnetische Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse“, erklärt Kay Bollerhof vom Solarbuggy-Team. „Sie sind sehr robust und eignen sich bestens für die thermische Belastung in Australien“, führt er weiter aus.

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Igusbietet die Chainflex-Servoleitungen mit oder ohne Innenmantel an. Sie sind je nach Typ flammwidrig, kühlmittel- und ölbeständig und kälteflexibel. Ursprünglich sind die Leitungen für den Einsatz in Energieführungsketten konzipiert. Im Igus-Labor unter realen Bedingungen getestet, sorgen sie für eine maximale Lebensdauer und garantierte Ausfallsicherheit. Im Falle des Solarbuggys verkraften die ausgewählten Servoleitungen CF270.UL.350.01.D Biegeradien bis 7,5xd für kleine Bauräume. Durch ihren PUR-Außenmantel sind sie ölbeständig, halogen- und silikonfrei sowie flammwidrig. Projekte wie dieses unterstützt Igus im Rahmen des „Young Engineers Support“ (yes). Das Unternehmen fördert innovative und mutige Projekte von Schülern, Studenten und jungen Bastlern mit kostenlosen Produktmustern und technischer Beratung. as

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