Hexapod

Zusammengefalteter Sechsbeiner

Parallelkinematische Hexapoden positionieren in sechs Freiheitsgraden und arbeiten präziser, als das mit seriellen, gestapelten Systemen möglich ist. In Automatisierungsanlagen sind die Einbauverhältnisse aber meist beengt. Zudem fordert ein Mehrschichtbetrieb langlebige Lösungen.

Kompakter Hexapod für die industrielle Automatisierung (Bild: PI)

Gleichzeitig ist durch die Enge oft die Kollisionsgefahr erhöht, beispielsweise wenn nach einem Not-Aus oder Stromausfall neu referenziert und damit unkontrolliert angefahren werden muss. Mit dem Hexapod H-825 hat Physik Instrumente (PI) für solche Anwendungen jetzt die passende Positionierlösung im Programm. Das parallelkinematische Positioniersystem arbeitet mit bürstenlosen DC-Motoren; sie eignen sich für hohe Drehzahlen, lassen sich genau regeln und sorgen für hohe Präzision. Durch den Verzicht auf Schleifkontakte sind sie laufruhig, verschleißarm und erreichen eine hohe Lebensdauer. A

bsolut-Encoder, die auch im stromlosen Zustand eindeutige Lageinformationen liefern, machen Referenzfahrten überflüssig, das verbessert Effizienz und Sicherheit im Betrieb. Für eine kompakte Bauweise wurden die Antriebe „gefaltet“. Der Hexapod ist dadurch bei einem Durchmesser von 320 Millimeter nur 195 Millimeter hoch und kann Lasten bis 30 Kilogramm präzise, schnell und mit langen Betriebszeiten positionieren. Typische Anwendungsbereiche finden sich etwa in der Mikromontage, Biotechnologie, Halbleiterfertigung oder bei der Ausrichtung optischer Systeme. Da die Kabel schleppkettentauglich sind, lässt sich der Hexapod auch in der Anlage mitbewegen. pb

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