E-Spool

Kette einfach aufgerollt

Vor etwa einem Jahr hatte Igus das erste aufrollbare Energiekettensystem vorgestellt – die E-Spool. Nun haben konkrete Kundenanwendungen zu einem weiteren Ausbau des Programms geführt und mehrere Varianten hervorgebracht. Das kompakte System verknüpft die Vorteile zweier verschiedener Energiezuführungen: Eine Standard-E-Kette aus der Serie E2/000 per Rolle geführt sorgt durch eine integrierte Rückholfeder jederzeit für die genau richtige Länge und Spannung der Energiezuführung. Jetzt hat der Kunde die Wahl zwischen drei verschiedenen Längenvarianten: null bis vier Meter, vier bis sieben Meter und sieben bis 14 Meter. In der Ausgangsposition ist die Kette platzsparend vollständig eingerollt. Je nach Menge der zu führenden Leitungen kann die E-Kette der Serie 1400 mit den Innenbreiten 80 und 125 Millimeter geordert werden. Das Twisterband verbindet die Rolle mit dem Wellenbock, der als Schnittstelle zu den fest verlegten Leitungen dient. In klassischen Kabeltrommeln wird diese Aufgabe meist von Schleifkontakten übernommen. Das E-Spool-Konzept sei hier flexibler, meint Igus, denn anders als bei Schleifkontakten können auch Leitungen für Daten, Druckluft und Flüssigkeiten durchgehend in einem System verbunden und jederzeit ausgetauscht oder verändert werden. Beim Twisterband TB 30 gibt es ausreichend Platz für Leitungsdurchmesser bis 16 Millimeter. Bei einer großen Anzahl von Leitungen kann das Twisterband diese auch beidseitig an die Kettentrommel heranführen. Der Hersteller empfiehlt die E-Spool als modularen Ersatz für klassische Kabeltrommeln. Außerdem sei das System praktisch bei beengten Bauräumen: Zusätzlicher Platz zum Ablegen der Kette, etwa bei freitragenden- oder Zick-Zack-Anwendungen, werde nicht benötigt. Anwender können die E-Spool in Hubwagen, Sortieranlagen, mobilen Kranwagen, Bühnenanwendungen oder Montage- und Prozesskranen mit Greifern einsetzen.

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