Dünnringlager

Schlanke Lager

Dünnringlager können in Anwendungen mit wenig Bauraum Probleme lösen, wenn sie professionell ausgewählt und eingesetzt werden. Findling ist auf diesem Gebiet Spezialist. Dünnringlager benötigen wenig Bauraum und werden in Anwendungen eingesetzt, in denen große Wellendurchmesser bei kleinen Lagerquerschnitten gefragt sind.

Dünnringlager. © Findling

Konstruktiv ergeben sich bei den schlanken Lagern jedoch Herausforderungen. Denn dünne Innen- und Außenringe sind elastisch, ein Rundlauf entsteht erst beim Montieren der Lager auf der Welle – entsprechend ist auf eine hohe Präzision der Wellen zu achten. Durch die filigrane Struktur der Ringe und der Unrundheit im nicht eingebauten Zustand ergeben sich auch Probleme in Bezug auf die Dichtungstechnologie: Oft entsteht ein Spalt, sodass die Dichtung nicht auf dem Innenring aufliegt, was der Kunde als Mangel sieht. Nicht zuletzt steht in Dünnringlagern aufgrund der kleinen Querschnitte nur wenig Platz für Käfige zur Verfügung. Diese werden deshalb dünn ausgeführt, um einen ungewünschten Kontakt mit Dichtungen und Deckscheiben zu vermeiden.

Jedoch stoßen dünne Käfige bei oszillierenden Bewegungen schnell an ihre Belastungsgrenzen, und es kommt zum Käfigbruch und Totalausfall. Im Sortiment von Findling finden sich Dünnringlager von drei bis 220 Millimeter Innendurchmesser. Dabei sei selbst bei der Baureihe 67 mit einem extrem dünnen Querschnitt höchste Präzision garantiert, sagt Findling. pb

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