Gehäuselager

Wenn’s extrem wird

Robuste Gehäuselager in Rollengängen und Querförderern. Im Sägewerk herrschen raue Betriebsbedingungen: Aus dem angelieferten Rundholz wird Schnittholz, hierzu wird das Holz vereinzelt und der entsprechenden Maschine zugeführt. Die erforderlichen Rollengänge und Querförderer müssen Staub, Holzpartikel, Spritzwasser und extreme Temperaturen aushalten. Hier sind Gehäuselager im Einsatz.

Unter den rauen Bedingungen in der Holzverarbeitung kommt robuste Lagertechnik zum Einsatz. (Foto: Findling)

H.I.T. Maschinenbau ist Maschinen- und Anlagenlieferant für die holzverarbeitende Industrie. Im bayerischen Ettringen entstehen kundenorientierte Lösungen für Säge- und Leimholzwerke, den Fertighausbau und die Fertigung von Massivholzplattenelementen für die Bauindustrie – passend auf jede spezielle Anforderung und auf die jeweilige Raumsituation zugeschnitten. BEi der Rundholzmanipulation bieten die Maschinenbauspezialisten robuste, verschleißarme und langlebige Transportsysteme für Rundholz mit beliebiger Länge und beliebigem Durchmesser für Schwach- und Starkholz an. Dazu gehören Blockzüge in Ein- oder Doppelkettenausführung sowie Kegelrollen und Kegelrollengänge, Zentrierwerke, Rollengänge, Querförderer und Transportbänder. Die Fördertechnik findet sich zum Beispiel in der Beschickung von Kreissägen, Pressen oder Hobelmaschinen. Die von H.I.T. konzipierten Anlagen entsprechen den Anforderungen nahezu aller Leistungsklassen. So kann die komplette Mechanisierung von der Rundholzaufgabe und -sortierung bis zur Übergabe an die Einschnittmaschine übernommen werden. Wichtig bei allen Anlagen und Maschinen ist die robuste und verschleißarme Ausführung, um die rauen Bedingungen in der Holzverarbeitung auszuhalten.

Anzeige

Holzverarbeitung verlangt Robustheit
Findling Wälzlager aus Karlsruhe ist Spezialist für Produktion, Beschaffung und Vertrieb von Wälzlagern und beliefert deutsche Industriebetriebe mit hochwertiger Lagerungstechnik. Es gehören sowohl Wälzlager in diversen Ausführungen sowie Gleitlager zum Sortiment. In den Rollengängen und Querförderern bei H.I.T. Maschinenbau kommen Flanschlager vom Typ UCFL 208 zum Einsatz. Die Lagereinheit besteht aus einem abgedichteten UC-208-Lager und einem Graugussflanschlagergehäuse FL 208 mit eingebautem Schmiernippel. Der Wellendurchmesser beträgt 40 Millimeter, die Wellenbefestigung erfolgt mit zwei Madenschrauben.

Gehäuselager der SRU-Serie (Spherical Roller Units) des japanischen Herstellers FYH. (Foto: Findling)

Gehäuselager bestehen aus einem Lagereinsatz und einem Gehäuse, die fast beliebig untereinander kombiniert werden können. Aufgrund ihrer robusten und korrosionsbeständigen Eigenschaften sind sie montage- und wartungsfreundlich. Für Fördertechnikanlagen sind sie gut geeignet; bei Transportsystemen für Abschnitt und Langholz kommt es vor allem auf Robustheit und Verschleißarmut der eingesetzten Komponenten an. Die Auswahl des Maschinenbauers, der Wälzlager in verschiedenen Anwendungen einsetzt, erfolgt konstruktiv in Abhängigkeit von Traglast, Drehzahl und anderen technischen Parametern. Wesentliches Merkmal ist auch die Beständigkeit gegenüber äußeren Einflüssen, etwa der Temperatur: In der holzverarbeitenden Industrie ist ein Spektrum von minus 20 bis plus 60 Grad Celsius keine Seltenheit.

Höchstleistung im Premiumsegment
Findling hat jüngst das spezielle Xforce-Sortiment um besonders langlebige Gehäuselager für den Schwerlastbereich ergänzt. Diese trotzen auch hohen Belastungen und rauen Umgebungsbedingung und eignen sich somit zum Beispiel für den Einsatz in Förderstraßen, Baumaschinen, dem Anlagenbau, der Landwirtschaft oder im klassischen Schwermaschinenbau. Für extreme Belastungen der Gehäuse gibt es die Ausführung „Extra Solid“. Durch eine verstärkte Basis ist das Gehäuse unempfindlicher gegen Bruch, die Belastbarkeit erhöht sich. Abgesehen von der robusten Konstruktion wird eine Verbesserung der Lebensdauer vor allem durch den Einsatz von Sonderfetten mit Hochlastadditiven (EP-Zusätzen) erzielt. Diese haben besondere verschleißmindernde Eigenschaften und bieten Korrosionsschutz.

Mit einer verstärkten Gehäusebasis erhöht sich die Belastbarkeit. (Foto: Findling)

Die Kombination aus robuster Konstruktion und optimaler Befettung wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Lager aus: Aus Vergleichstests mit ausgewählten Typen gegenüber Premium-Produkten mit handelsüblicher Standardbefettung und Ausstattung sei eine sechs- bis 15-fache Steigerung der Lebensdauer nachweisbar, meldet Findling. Auch die Rillenkugellager der Xforce-Serie und generell alle Produkte des eXtreme-Sortiments wollen mit einer überdurchschnittlichen Lebensdauer überzeugen. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Lynx SRX II

Der Band-Fütterer

Das auf mobile Robotertechnik spezialisierte Schweizer Unternehmen Smart Robotx setzt mit dem System Lynx SRX II auf autonome Transportsysteme der neuesten Generation von Adept Technology.

mehr...

Transportsystem

Keine Kontur stört

Das von Montech entwickelte Transportsystem LT 40 zeichnet sich durch eine voll integrierte und kompakte Antriebstechnik aus. Der Antrieb mit einem Durchmesser von nur 60 Millimeter besitzt keine Störkonturen und bewegt nahezu geräuschlos die...

mehr...
Anzeige

Transportsystem

Träger mit Antrieb

Das Transportsystem Logomat-ECart der Krups-Fördersysteme verzichtet auf Rollen oder Ketten, um Werkstückträger zu bewegen. Als alternatives Schwerlastsystem wird jeder Werkstückträger auf dem E-Cart direkt per 24-Volt-Gleichstrom-Motor elektrisch...

mehr...

News

Heute neu bei Montech: Transportsystem LT40

Das von Montech entwickelte Transportsystem LT40 steht seit heute zum Verkauf bereit. Das Besondere ist die voll integrierte und kompakte Antriebstechnik. Der Schweizer Fördertechnikspezialist gibt seinen Kunden drei Jahre Garantie auf alle...

mehr...