Linearmotorportal

Abnehmen mit Carbon

Fibro Läpple setzt bei seinem Linearmotorportal auf die Verwendung von Carbon und luftgekühlten Antrieb. Das Ergebnis: höhere Geschwindigkeit, bessere Beschleunigung und höhere Positioniergenauigkeit.

Linearmotorportal (LM-Portal) von Fibro Läpple Technology (FLT)

2,5-fache Geschwindigkeit, eine Beschleunigung von mehreren g und damit eine Steigerung von bis zu 500 Prozent sowie eine Wiederholgenauigkeit von 0,05 Millimeter – und damit vier Mal genauer: Das sind Rahmenwerte des neuen Linearmotorportals (LM-Portal) von Fibro Läpple Technology (FLT), das vor allem in der Portalautomation eingesetzt werden kann. Zur Realisierung dieser verbesserten Werte verbaute FLT Carbon-Elemente. Die Vorteile des Leichtbau-Materials sorgen zum einen für ein niedriges Eigengewicht, zum anderen für eine Verbesserung der Bewegungsabläufe. Unter Verwendung von Aluminium oder Stahl wäre die Konstruktion in Bezug auf Geschwindigkeit und Beschleunigung nicht erreichbar. Auf der Horizontal- und Vertikalachse sorge ein Linearmotor für bessere Beschleunigung, so das Unternehmen. Er halte der Belastung enormer Dauerkräfte stand, biete direkte Kraftübertragung, agiere mit hoher Dynamik und gewähre Wartungsfreiheit. Durch eine integrierte Luftkühlung soll er auch bei extremen Geschwindigkeiten und der damit verbundenen Wärmeentwicklung einsetzbar sein.

Die speziell angefertigten Laufwagen haben doppelte Laufrollen integriert, damit die hohen Anziehungskräfte aufgenommen werden können. Die CFK-Sandwichkonstruktion dient zur weiteren Erhöhung der Festigkeit bei gleichzeitiger Gewichtsoptimierung. Durch die Integration einer zusätzlichen Versteifungsrippe im Inneren konnte die Steifigkeit der Z-Achse verbessert werden. Gegenüber einem vergleichbaren Portalsystem konnte an der Z-Achse das Gewicht um zwölf Prozent, bei der X-Achse sogar um 56 Prozent verringert werden.

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Durch die bemerkenswerte Geschwindigkeitserhöhung und die damit verbundenen dynamischeren Bewegungsabläufe können innerhalb der Taktzeit mehr Abläufe ausgeführt werden und Maschinenelemente (Laufwagen) eingespart werden. Dies reduziert die Maschinenbelade- und Nebenzeiten, was die Produktivität steigert und damit Kosten pro produziertes Werkstück reduziert. Mit weniger Maschinenelementen kann ein höherer Automationsgrad erreicht werden.

Von der Entwicklung profitieren insbesondere Kunden, die eine dynamischere Lösung für die Maschinen- oder Pressenbeladung, die Kommissionierung und Hochregallagerbestückung oder Transport- und Handlingsaufgaben suchen. as

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