Aluminium-Profilsystem

Die Höhe war kein Problem

Aluminium-Profile in Packstation. Um ihre Automatisierungssparte weiter auszubauen, entschied sich das mittelständische Unternehmen Steffes Prüf- und Messtechnik für eine neue Packanlage. Sie musste kompakt sein. Mit Komponenten aus dem Aluminiumprofil-Baukastensystem von Maschinenbau Kitz entstand eine höhenverstellbare Lösung.

Packanlage S-Pack-Pal-T von Steffes zum Sammeln, Packen und Palettieren von Hohlkörpern verschiedenster Art, realisiert aus Aluminiumprofilen und Fördertechnik von Maschinenbau Kitz. (Foto: mk)

Das mittelständische Unternehmen Steffes Prüf- und Messtechnik entwickelt und baut Komplettlösungen zum Prüfen, Sammeln, Packen und Transportieren von Hohlkörpern verschiedenster Art. Blasformmaschinenhersteller, Verpackungsspezialisten oder Automobilbauer auf der ganzen Welt zählen zu den Kunden. Das Unternehmen hat nun die Packmaschine S-Pack-Pal-T entwickelt: eine vollautomatische Anlage zum Packen verschiedener leerer Behälter – etwa Flaschen, Dosen oder Kanister – in Papptrays und anschließendem Palettieren der Trays auf einer Palette. Vorgaben waren Robustheit, Sicherheit, einfache Bedienung sowie eine Packhöhe von drei Metern. Außerdem sollte sie ein kompaktes und boxförmiges Gestell haben, damit sie bestmöglich auf einem Lkw oder einem Seecontainer transportiert werden kann. Auch Flexibilität, Betriebskosten, Ergonomie und Geräuschemissionen waren zu berücksichtigende Attribute.

Die geforderte Packhöhe von drei Metern stellte sich allerdings als Knackpunkt heraus, denn die Deckenhöhe der Montagehalle bei Steffes ließ den Bau einer solch hohen Anlage nicht zu. Deshalb entschieden die Entwickler, das Gestell teleskopierbar zu konstruieren. Um die erforderliche Höhe zu erreichen, sollte das Gestell um 1,5 Meter ausgefahren werden können. Dieses Konzept zeigte noch weitere Vorteile: In dieser Form ließ sich die Anlage in toto auf einem Lkw oder in einem Container transportieren – es entfiel der Abbau für den Transport und der anschließende Wiederaufbau. Basis für diese Maschine war der Aluminium-Profilsystem-Baukasten von Maschinenbau Kitz. Neben dem teleskopierbaren Gestell verwendete Steffes auch Bauteile wie Rahmen, Gehäuse, Türen und Fenster sowie den Greifer für die Papptrays aus diesem System.

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In der Packanlage haben die Steffes-Konstrukteure auch Transportbänder von Maschinenbau Kitz verbaut: Zwei senkrecht gegenüberstehende Zahnriemenförderer mit

Mitnehmern dienen nach dem Paternoster-Prinzip als Pufferspeicher für die Papptrays. Mit entsprechender Taktung werden die Trays gepuffert beziehungsweise der weiteren Verwendung zugeführt. Das mk-Baukastensystem ist so aufgebaut, dass Profile, Zubehör und Fördertechnik vollständig miteinander kompatibel sind. Besonders die benötigte Flexibilität während einer Anlagen-Neuentwicklung lässt sich mit den mk-Produkten gut realisieren, denn Bauteile lassen sich schnell und einfach nachträglich ändern oder anpassen. Um die Steffes-Anlage möglichst kompakt zu bauen, wurde das höhenverstellbare Gestell mit einem Scherenhubantrieb realisiert. Teleskopierbare mk-Profile sorgen für die notwendige Flexibilität. Bauteile und Baugruppen, die im Betrieb aus dem Gestell hinausragen, wurden so konstruiert, dass sie für den Transport eingefahren oder eingeklappt werden können. pb

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