Schunk-Mechatronikbaukasten

24V-Achse mit elektrischer Haltebremse

Schunk erweitert seinen 24V-Mechatronikbaukasten um eine wichtige Option, die den Umstieg von pneumatischen Lösungen auf die smarte 24V-Technologie noch einfacher macht: Ab sofort gibt es die ultrakompakten ELP-24V-Linearmodule auf Wunsch auch mit elektrisch aktivierter Haltebremse.

Die 24V-Linearachsen ELP gibt es mit elektrisch aktivierter Haltebremse. (Bild: Schunk)

Im Falle eines Stromausfalls gewährleiste die Bremse die Position des Linearmoduls und verhindere ein ungewolltes Herabfallen von vertikal angeordneten Achsen in den Arbeitsbereich, so das Unternehmen. Vergleichbar mit Absenksperren bei pneumatischen Modulen sind damit Schäden an Bauteilen, Anlagekomponenten oder gar Personen ausgeschlossen. Mithilfe der Haltebremse lässt sich die Sicherheitsfunktion STO (Safe Torque Off) realisieren. Ebenso kann das Linearmodul aus voller Fahrt gestoppt werden. Die langlebige Bremse funktioniert komplett elektrisch auf 24V-Basis und kann bei Bedarf an bereits vorhandenen ELP-Linearachsen nachgerüstet werden. Sie eignet sich insbesondere auch für Anlagen, die häufig an- und ausgeschaltet werden. Die Haltebremse gibt es in zwei Baugrößen mit Haltekräften von 70 oder 180 Newton.

Programmierung in maximal fünf Hüben

Mit ihrer 24V-Technologie und einer integrierten Auto-Learn-Funktion definieren ELP-Linearmodule einen neuen Standard in der Montageautomation. Statt wie bei pneumatischen Modulen Drosseln einzustellen oder wie bei elektrisch gesteuerten Modulen neue Verfahrsätze aufzuspielen, wird bei der lineardirekt angetriebenen ELP lediglich mechanisch die Endlage definiert und die Ein- beziehungsweise Ausfahrgeschwindigkeit an zwei Drehcodierschaltern reguliert. Alles andere übernimmt die Auto-Learn-Funktion. Zwei bis fünf Hübe genügen, schon ist die Programmierung abgeschlossen.

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ELP-Linearachsen, EGS-Greif-Schwenkmodule und EGP-Greifer lassen sich zu 24V-Montagesystemen kombinieren. (Bild: Schunk)

Während des Einlernvorgangs wird die maximal mögliche Geschwindigkeit bei jeweils aktueller Zuladung berechnet. Das Verfahrprofil selbst ist als Rampe angelegt, sprich abhängig vom Gesamthub beschleunigt und bremst die Einheit automatisch. Schläge und Schwingungen sowie eine unkontrollierte Fahrt mit Maximalgeschwindigkeit des Moduls sind somit ausgeschlossen.

Ändert sich das Teilegewicht im laufenden Prozess, passt die Achse ihr Bewegungsprofil innerhalb weniger Hübe automatisch an, ohne dass ein Bedienereingriff erforderlich ist. Da die Ansteuerung über digitale I/O erfolgt, ist die ELP-Baureihe mit sämtlichen Steuerungen kompatibel und kann pneumatische Module ganz einfach ersetzen. In Kombination mit EGP-Kleinteilegreifern und EGS-Greifschwenkmodulen ergibt sich erstmals ein Baukasten, mit dem sich komplette Montagelösungen auf Basis der 24V-Technologie realisieren lassen. as

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