WMS Klinkware

Neue Software für Rotbäckchen

Zur Optimierung der Logistikprozesse bei Rabenhorst hat Klinkhammer das Zentrallager und das Außenlager an die neue Warehouse Management Software Klinkware angebunden. Ziel ist die Digitalisierung der Prozesse und die Verwaltung aller Logistikstandorte in einer Software.

Zur Optimierung der Logistikprozesse bei Rabenhorst hat Klinkhammer das Zentrallager und das Außenlager an die neue Warehouse Management Software Klinkware angebunden. (Bild: Klilnkhammer)

Haus Rabenhorst steht für Markenprodukte mit mehr als 200 Jahren Erfahrung im Direktsaftbereich. Neben Fruchtsäften bietet Rabenhorst in Unkel ein umfangreiches Sortiment an Naturkostgebäck und Lebensmittel für Menschen mit Unverträglichkeiten. Über 1.200 Tonnen Beerenfrüchte, 1.400 Tonnen Äpfel und 250 Tonnen Kirschen werden jährlich zu rund 10 Millionen Liter Direktsaft verarbeitet und über die Distributionswege Reformhaus, Apotheke, Naturkostfachgeschäft, Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte vertrieben und exportiert. Würde man alle Rabenhorst-Flaschen aus dem Hochregallager nebeneinander stellen, ergäbe sich eine Strecke von 210 Kilometer.

Das Wachstum des Unternehmens und der weitere Ausbau der Marktposition führten zu einer kontinuierliche Zunahme des Auftragsvolumens und einem erhöhten Kapazitätsbedarf im Lager. Insgesamt werden 420 Säfte und Smoothies, die sich durch Gebindegröße, Flaschengröße und Etikettierung unterscheiden, eingelagert. Hinzu kommen 130 Artikel Teig- und Backwaren und verschiedene Verkaufsaufsteller, die sich bei externen Dienstleistern in Außenlagern befinden.

Anbindung weiterer Lager

War die aktuelle Klinkhammer-Software bisher nur für die Verwaltung und Steuerung des automatischen Durchlauflagers in Unkel verantwortlich, wird Klinkware nunmehr für die komplette Wareneingangsabwicklung und Kommissionierung ausgerollt. Das Durchlauflager wird ebenso integriert wie zusätzliche 3.500 Stell- und Kommissionierplätze im Logistikzentrum Anhausen. Die Anbindung zweier weiterer Außenlager bei Dienstleistern erfolgt teils online und teils per EDI. Klinkware wird hierbei nicht nur die Anforderungen des Lebensmittelhandels umsetzen wie beispielsweise die Beachtung von Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten, sondern auch mehrstufige Nachschubketten, die Displayfertigung und Sonderbearbeitungen abbilden.

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Klinkware erweitert seine Datenbankpalette um den Microsoft SQL Server, um die Leistungsfähigkeit kosteneffektiv zu gewährleisten. Mithilfe einer skalierbaren, hybriden Datenbankplattform, in der Features wie arbeitsspeicherinterne Leistung, erweiterte Sicherheit und datenbankinterne Analysen integriert sind, ist der Microsoft SQL Server bestens für komplexe Anforderungen eines Warehouse Management Systems geeignet.

War die aktuelle Klinkhammer-Software bisher nur für die Verwaltung und Steuerung des automatischen Durchlauflagers in Unkel verantwortlich, wird Klinkware nunmehr für die komplette Wareneingangsabwicklung und Kommissionierung ausgerollt. (Bild: Klinkhammer)

Mit Klinkware werden mehrere Außenlager verwaltet. Die manuell bedienten Außenlager sind eigene als auch externe Nachschub-Lager bei Speditionen und Großhändlern die entweder den regionalen Handel direkt versorgen oder über die Zusammenführung von Aufträgen zentral aus einem Lager versandt werden können. Jeder Artikel kann somit in jedem der verschiedenen Lager geführt und gehandhabt werden. Durch die Möglichkeit, Artikel überall zu lagern, dienen die Außenlager als Überlaufbereiche für Artikel, die in der Zentrale aufgrund der Lagerkapazität nicht aufgenommen werden können. So ist es möglich, größere Produktionschargen aufzuteilen, den Übervorrat auszulagern und direkt zu versenden. as

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