Viastore modernisiert Tucker-Lager

Vernetzung für Nieten und Bolzen

Viastore hat im Versandlager von Tucker, einem Spezialisten für Befestigungstechnik, ein automatisches Kleinteilelager mit drei Regalbediengeräten vom Typ Viaspeed sowie drei fahrerlose Transportfahrzeuge – Open Shuttles – installiert.

Die Open Shuttles reagieren dynamisch auf Hindernisse und planen selbstständig Ausweichrouten. Das ermöglicht eine sichere und flexible Interaktion zwischen Personen und anderen Fahrzeugen. (Bild: Viastore)

Tucker ist ein internationaler Hersteller von Befestigungstechnik und Teil der Stanley Engineered Fastening. Die rund 1.200 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und vertreiben an 15 europäischen Standorten Befestigungs- und Verbindungstechnik, darunter Metallelemente wie Schweißbolzen, Stanzniete und Blindniete, ebenso Kunststoffclips. Zu den Kunden zählen hauptsächlich Automobil- und Nutzfahrzeug-Hersteller, aber auch die Elektronik- und Blechverarbeitungsindustrie. Im hessischen Linden, nahe des Firmenhauptsitzes in Gießen, befindet sich das Distributions- und Versandlager von Tucker. Von dort aus versendet das 1959 gegründete Unternehmen seine Fertigware auf Paletten oder in Kartons zu Kunden weltweit.

Viastore lieferte und installierte hierfür ein automatisches Kleinteilelager (AKL) mit drei Regalbediengeräten vom Typ Viaspeed sowie drei fahrerlose Transportfahrzeuge – sogenannte Open Shuttles. Sie versorgen die ebenfalls von Viastore gelieferten Kommissionierplätze automatisch mit Nachschub und transportieren die Produkte selbstständig zur Einlagerung ins AKL. Auf diese Weise bieten sie eine flexible und platzsparende Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche und Prozesse zu vernetzen. Früher beförderten die Mitarbeiter die Ware manuell mit Hilfe eines Rollwagens vom Hochregallager zu den Arbeitsplätzen und zurück, was umständlich und fehleranfällig ist. Heute sind dank der Open Shuttles keine komplizierten Umbuchungsprozesse mehr nötig – alles läuft automatisch und übersichtlich.

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Das User Interface zur Überwachung der fahrerlosen Transportsysteme ist sehr benutzerfreundlich. (Bild: Viastore)

„Mit Hilfe der Viastore-Lösung können wir effizienter arbeiten und sparen Zeit für 400 bis 500 Transportaufgaben täglich, die dann für andere Tätigkeiten im Rahmen unseres Wachstums genutzt werden können“, erklärt Dieter Keiner, Plant Manager bei Tucker. Das Fahrverhalten der Transportsysteme ist intelligent und zuverlässig. „Sie reagieren dynamisch auf Hindernisse und planen selbstständig Ausweichrouten. Das ermöglicht eine sichere und flexible Interaktion zwischen Personen und anderen Fahrzeugen“, erläutert Viastore-Projektmanager Peter Polywka. „Das User Interface zur Überwachung der fahrerlosen Transportsysteme ist zudem sehr benutzerfreundlich. Die Open Shuttles können ganz einfach aktiviert oder deaktiviert werden. Der Kunde kann selbstständig Layoutänderungen vornehmen, indem er zum Beispiel Wege sperrt“, ergänzt der Experte. Anders als bei statischer Fördertechnik bleiben die Flächen im Lager für Mitarbeiter und andere Fahrzeuge außerdem frei nutzbar. as

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