Trumpf baut Lager am Stammsitz

Eine neue Halle für den Dreh- und Angelpunkt

Trumpf investiert in den nächsten zwei Jahren 35 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum am Stammsitz in Ditzingen, um den Kunden in aller Welt weiterhin eine schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen bieten zu können.

Das neue 13.000 Quadratmeter große und 18 Meter hohe Gebäude wird über modernste Lager- und Kommissioniertechnik verfügen. (Abb. Trumpf)

Das bestehende Zentrallager stößt aufgrund des starken Wachstums der Unternehmens-Gruppe an seine Kapazitätsgrenzen. Beginn derErdbauarbeiten war bereits im September, der Rohbau wird ab November 2015 errichtet werden. Anfang 2017 soll der von Barkow Leibinger Architekten, Berlin, entworfene Neubau bezugsfertig sein. Als Generalplaner wird io-consultants aus Heidelberg das Projekt begleiten.

Mit mehr als 30.000 lagerhaltigen Materialien und über 1.000 täglichen Versänden ist das Zentrallager in Ditzingen Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Logistik-Netzwerks von Trumpf. Der Großteil der Sendungen erreicht die Kunden bereits am nächsten Morgen. Über 100 Mitarbeiter sorgen für die Verfügbarkeit der Materialien, stellen die Teile zusammen und organisieren einen sicheren Transport. Die Anzahl der Arbeitsplätze wird im neuen Logistikzentrum etwa konstant bleiben.

Das neue 13.000 Quadratmeter große und 18 Meter hohe Gebäude direkt neben der Bundesautobahn A81 wird mit modernster Lager- und Kommissioniertechnik ausgestattet sein. Neben einem automatischen Kleinteilelager mit mehr als 20.000 Behälterstellplätzen für schnelldrehende Teile wird es ein manuelles Fachbodenregal auf vier Ebenen für Langsamdreher sowie verschiedene Palettenregale für Groß- und Sperrigteile geben. Integriert in den Neubau entstehen 1.700 Quadratmeter Bürofläche.

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Sowohl die Abwicklungsprozesse als auch die IT-Systeme werden derzeit von Grund auf neu geplant. Dabei stehen die Geschwindigkeit des Gesamtprozesses, die Flexibilität beim Umgang mit Bedarfsspitzen und die Sicherheit der Auftragsabwicklung im Mittelpunkt. Ein neues Lagerverwaltungssystem auf Basis von SAP EWM mit direkter Kopplung des Automatiklagers wird für maximale Transparenz und Reaktionsfähigkeit sorgen. Das Projekt hat unter dem Strich zwei Ziele: größtmögliche Zuverlässigkeit in der Ersatzteillogistik und eine stabile Basis für zukünftige Weiterentwicklungen. bw

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