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Pick-to-light von Weidmüller: Präzises Picking in der Lagerlogistik

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Pick-to-light-LösungPräzises Picking in der Lagerlogistik

Weidmüller hat eine Pick-to-light-Lösung für Industrie und Intralogistik vorgestellt: Sie führt den Kommissionierer innerhalb eines definierten Arbeitsprozesses durch eine Abfolge von zu bestätigten Schritten. Dadurch lassen sich Fehler beim Bereitstellen von Bauteilen vermeiden und die Produktivität erhöhen.

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Weidmüller-PSA_Applikation

Weidmüller hat erstmalig Pick-to-light- und Put-to-light-Lösungen für Kommissionier- und Montage-Aufgaben in der Industrie und Intralogistik vorgestellt. Robuste und EMV-beständige elektronische Fachanzeigen (DPD) werden hierzu oberhalb einzelner Lagerplätze in den Pick- und Put-Bereichen montiert und über einen Anschluss-Verteiler (Junction Box) sowie integriertem u-remote Remote I/O-System mit dem Produktionsinformationssystem der Anlage verbunden. Die aufleuchtenden Fachanzeigen führen den Kommissionierer innerhalb eines präzise definierten Arbeitsprozesses durch eine Abfolge von zu bestätigten Schritten. Dadurch lassen sich Fehler vermeiden und die Produktivität um mehr als 50 Prozent erhöhen.

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Für Pick-to-light-Lösungen sind die Fachanzeigen mit vier numerischen digitalen 7-Segment Anzeigen und einer Touch-Taste mit heller Mehrfarben-Leuchte ausgestattet. Das Produktionsinformationssystem signalisiert über die farbig leuchtende Touch-Taste zu welchem Lagerort der Kommissionierer gehen soll. Das Licht ist auf große Entfernung gut sichtbar, so dass eine effiziente Vorausplanung der Kommissionier-Folge gewährleistet ist.

Weidmüller-P2L_System

Die numerische Anzeige teilt dem Kommissionierer mit, wie viele Teile dort zu entnehmen sind und in welches Fach er die Teile auf dem ihn begleitenden fahrerlosen Transportfahrzeug zu legen hat. Den Entnahmevorgang quittiert der Mitarbeiter durch Betätigung der Touch-Taste. Ein Farbumschlag an derselben signalisiert einen Fehler oder führt parallel einen zweiten Kommissionierer. Das Flurförderfahrzeug befördert schließlich die Teile an die Montagelinie, wo sie aus den einzelnen Fächern oder Behältern entnommen werden. Die kollaborative Lösung erhöht die Produktivität, indem Fehler beim Picking vermieden werden.

Die baugleiche Put-to-Light-Lösung wird im Auffüllbereich für leere Behälter verwendet. Die Funktionsweise ähnelt derjenigen der Pick-to-Light-Lösung. Das Produktionsinformationssystem sendet hierzu einen Befehl zum Auffüllen des Behälters. Der Behälter wird über die leuchtende Touch-Taste angezeigt, die Anzahl der nachzufüllenden Teile über die numerische Anzeige. Das Betätigen der Touch-Taste schließt den Vorgang ab.

Alternativ ist für Pick-to-light und Put-to-light eine automatische Quittierung möglich. Dazu wird über den M8-Anschluss an der Fachanzeige ein externer Sensor angeschlossen. Er erkennt automatisch eine Entnahme oder Befüllung und sendet sofort eine Bestätigung an das Produktionsinformationssystem. Mit dieser Option lassen sich die Fehlerraten weiter reduzieren. Die Pick-to-light- und Put-to-light-Lösungen von Weidmüller ermöglichen eine bessere Handhabung des Versorgungsprozesses und eine deutliche Optimierung der Produktivität.

Robuste Ausführung

Die Fachanzeigen von Weidmüller sind mit Schutzart IP 54 und einem Stoßfestigkeitsgrad von IK05 sehr robust ausgeführt und besitzen darüber hinaus eine sehr gute EMV-Beständigkeit für den Einsatz in Industrie-Umgebungen. Die mit den Maßen 180 mal 70 mal 75 Millimeter kompakt ausgeführten Anzeigen lassen sich werkzeuglos montieren.

Weidmüller-Sensor

Zusammen mit den als Zubehör verfügbaren Anschluss-Verteilern (Junction Box) kann der Kunde eine dezentrale Gerätearchitektur mit nahezu beliebigen Kommunikationsstrukturen und Bussystemen Modbus/TCP, Profinet, Ethercat, EtherNet/IP – realisieren. Über eine geschirmte Hybridleitung mit M12 A-kodierten Steckverbindern erfolgt der Busanschluss an die Junction-Box. Diese versorgt gleichzeitig die Module mit der Betriebsspannung von 24 Volt bis 36 Volt DC. Über einen zusätzlichen M8-Steckverbinder-Anschluss an der Fachanzeige lassen sich externe Sensoren zur Automatisierung anschließen. Die Fachanzeigen sind auf eine Betriebstemperatur von 0 … 45 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von 30 bis 80 Prozent ausgelegt. Das Gehäuse besteht aus dem schlagfesten Kunststoff PA66. as

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