Niederländische Luftwaffe fliegt auf Dematic

Ein Lager für die Koninklijke Luchtmacht

Der Logistikautomatisierer und Systemintegrator Dematic errichtet im niederländischen Woensdrecht ein neues Distributionszentrum. Im Auftrag der Königlich Niederländischen Luftwaffe (Koninklijke Luchtmacht) entsteht auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern ein automatisches Lager für den Instandhaltungsbetrieb.

Dematic baut aus Kostengründen für die Königliche Luftwaffe der Niederlande. (Foto: Dematic)

Dematic tritt als Generalunternehmer des 6,5 Millionen Euro teuren Bauvorhabens auf und ist verantwortlich für viele Projektbestandteile von der Konzeption bis hin zur Inbetriebnahme. Zudem sorgt Dematic auch langfristig für einen reibungslosen Logistikbetrieb. Entsprechende Wartungsverträge über 20 Jahre wurden mit der Niederländische Luftwaffe geschlossen.

Kapazität wird deutlich ausgebaut

Nötig geworden war der Neubau durch den Zusammenschluss mehrerer Bereiche der Streitkräfte. Da die Kapazitäten am heutigen Standort unzureichend sind, wurde beschlossen, auf dem Gelände des Logistiek Centrum Woensdrecht (LCW) zu erweitern. Das neue Lager soll aus einem neungassigen automatischen Kleinteilelager (AKL) bestehen, in dem Artikel ausschließlich auf Stahltablaren eingelagert werden. Aufgrund der in Größe und Form sehr unterschiedlichen Artikel wird es die Produktbehälter in 13 verschiedenen Ausführungen und fünf verschiedenen Höhenklassen geben. Im LCW werden Flugzeugteile und Vorräte zur Unterstützung bei Militäreinsätzen eingelagert.

Besondere Brandschutzanlage

Das automatische Lager wird 90.000 Stellplätze bieten und 30.000 Stahl-Ladungsträger umfassen. Dematic liefert nicht nur die komplette Sicherheitstechnik, sondern kümmert sich auch um das Lagerverwaltungs- und Steuerungssystem. Ziel ist es, dass an 36 Kommissionierplätzen parallel gearbeitet werden kann – vier von ihnen sollen zudem verschiebbar sein. Beim Bau der Halle sind besondere Brandschutzvorkehrungen zu beachten. Dazu wird das Lager in drei Bereiche aufgeteilt. Diese Cocons werden durch spezielle Brandschutzwänden gesichert. So kann im Brandfall ein Übergreifen der Flammen verhindert und der Lagerbestand geschützt werden.

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Integration von Bestandteilen des alten Lagers

Um den Neubau möglichst wirtschaftlich zu gestalten, ist das Kleinteilelager so konzipiert, dass die heutigen Produktbehälter weiterhin genutzt werden können. Zudem wird die Gaslöschanlage vollständig in die AKL-Regalanlage integriert. Die Inbetriebnahme des neuen Lagers ist für August 2015 vorgesehen. Im LCW arbeiten 80 Vollzeitbeschäftigte. Die Königliche Luftwaffe vertraut bereits seit 1994 auf die Leistungen des Offenbacher Logistikautomatisierers. bw

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