Neues Zentrallager

Trumpf investiert in Ersatzteil-Logistik

Trumpf will die Ersatzteilversorgung mit seinem neuen Zentrallager am Hauptsitz Ditzingen sicherstellen. Das von IGZ verantwortete Logistikprojekt umfasst manuelle sowie automatisierte Kleinteile- und Palettenlagerbereiche, die mit dem neuesten SAP-Lagersystem EWM/MFS verwaltet und gesteuert werden.

SAP EWM/MFS gestütztes Zentrallager zur internationalen Distribution. (Bild: IGZ)

Mit dem von den SAP-Logistikspezialisten der IGZ vorgeschlagenen Lösungskonzept profitiert Trumpf von höheren Leistungsreserven und geringerem Raumbedarf gegenüber der ursprünglich ausgeschriebenen Lagertechnik. Auf einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern werden über 30.000 Artikel gelagert, kommissioniert und täglich durchschnittlich 1.200 Sendungen an die weltweiten Kunden des Anbieters von Fertigungslösungen für die flexible Blechfertigung und im Bereich industrieller Lasertechnologie versandt.

„Die Übernahme der Gesamtverantwortung durch IGZ als Generalunternehmer für SAP EWM/MFS in Kombination mit der Lagerautomatisierung sowie sämtlicher Lagergewerke haben uns überzeugt. IGZ konnte mit einem Lösungsansatz punkten, der uns im Vergleich zur Ausschreibung deutliche Vorteile bietet“, so Sven Müller, Leiter der Trumpf Ersatzteillogistik. Ein maximal effizientes Ersatzteilwesen ist für den Werkzeugmaschinenbauer der Maßstab für die Kundenzufriedenheit und -bindung. Das wiederum erfordert kurze Durchlaufzeiten, eine sehr hohe Anlagenverfügbarkeit sowie Flexibilität hinsichtlich des sich permanent verändernden und wachsenden Artikelspektrums.

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AKL und Fachbodenlager

Das neue Zentrallager in Ditzingen setzt sich aus einem fünfgassigen, automatischen Kleinteilelager (AKL) mit rund 23.000 Behälterplätzen, einem 16-gassigen Fachbodenlager auf vier Ebenen mit etwa 3.230 Modulen (inklusive Wabenregalen) sowie Lagerbereichen in Schmalgang- oder Breitgangausführung für Groß- und Sperrigteile zusammen. Ergänzt wird die Lagertechnik um ein Kragarmlager für Langteile. Über ein Fördertechnik-Netzwerk entsteht der Link zwischen Wareneingang, automatischem und manuellem Kleinteilelager sowie der Verpackung im Versand, wobei die Hauptachse über eine deckenabgehängte Fördertechnikbühne realisiert wird.

Im AKL kommen fünf TGW-Regalbediengeräte Typ „Mustang AP“ mit zwei übereinander angeordneten Hochleistungs-Lastaufnahmemitteln vom Typ „Spectra“ zum Einsatz, und in der Vorzone wurden aktuell acht Multiorder-Kommissionier- und zwölf Verpackungsplätze installiert. Die Put-to-Light-Anzeigen dort sind direkt in SAP EWM integriert, ebenso das von IGZ verbaute automatisierte Erfassungssystem für die Einsatzkästen der bis zu 16-fach sektorierten Behälter.

Sämtliche Ein-, Aus-, Umlager- und Nachschubstrategien, alle Funktionen an den Kommissionier- und Verpackungsplätzen sowie die gesamte Materialflusslogik im neuen Zentrallager sind ausschließlich in der SAP-Lagerverwaltung EWM und der SAP-Materialflusskomponente MFS abgebildet. as

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