Lagerkennzeichnung

Blocklagerbeschilderung auf elf Kilometern

Das Zentrale Ersatzteillager und Verteilzentrum (ZTA) von BMW im bayrischen wird von Imperial bewirtschaftet. Um Scannbestätigungen der jährlich rund 2,5 Millionen Picks schnell und fehlerfrei im Lagerverwaltungssystem durchführen zu können, hat Onk mehrere tausend Stellplätze im Blocklager gekennzeichnet.

Die barcodierte Blocklagerkennzeichnung ist ein Baustein für effiziente Abläufe. Produziert und montiert wurden die 5.371 Blocklagerschilder auf einer Regallänge von elf Kilometern. (Bild: Onk)

Rund 600 Imperial-Mitarbeiter kümmern sich um Hof- und Bahnumschlag, Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Verpackung sowie den Versand per Lkw, Seecontainer oder Luftfracht. Pro Jahr summiert sich das auf rund zweieinhalb Millionen Pickpositionen und rund 17.520 Container. Damit die Prozesse von Wareneingang bis -ausgang effizient ablaufen, hat Onk über jedem der mehr als 5.000 Stellplätze ein Blocklagerschild mit auf das Lagerverwaltungssystem (LVS) abgestimmter barcodierter sowie klarschriftlicher Stellplatzkoordinate aufgehängt.

„Die Kompatibilität mit dem vorhandenen LVS war nur eine unserer Anforderung an die Schilder. Der Druck der Barcodes auf retroreflektierender Folie war eine weitere, schließlich müssen sie sowohl von Shortrange- als auch Longrange-Scannern aus rund sieben Metern Entfernung fehlerfrei scannbar sein“, betont Rene Bartels, Standortleiter von Imperial in Wallersdorf. Zusätzlich hat Onk die 600 Millimeter breiten und 400 Millimeter hohen Schilder abgekantet. Dadurch hängen sie angewinkelt und nicht in der Vertikalen über dem Kommissionierer am Boden und lassen sich aus geringerer Distanz lesen.

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Effizientes Warehousing

Reibungslose, zeit- und kostenoptimierte Abläufe sichert Imperial Logistics International seinen Kunden bei seinen Transport- und Logistikdienstleistungen zu. (Bild: Onk)

Eine dritte Anforderung betraf die Befestigung. „Wir brauchten ein Befestigungssystem mittels Magnet, da ein Bohren in die Hallendecke nicht nur aufwändig, sondern die Halle auch nicht unser Eigentum ist“, so Bartels. Onk hat deshalb Neodym-Magnete mit einer Knotenkette an der Decke befestigt. An deren Ende sind Lochleisten angebracht, in die schließlich die Schilder eingehängt werden. Dank der Lochleisten lassen sich die Schilder jederzeit neu platzieren, wenn sich die Struktur im Blocklager ändert. „Die barcodierte Blocklagerkennzeichnung ist ein fundamentaler Baustein für reibungslose, zeit- und kostenoptimierte Abläufe – das sichern wir all unseren Kunden zu“, so Bartels. as

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