4.0 im Logistikzentrum

Lagerverwaltung vernetzt sich mit Fremdsteuerungen

Unitechnik hat sein Lagerverwaltungssystem Uniware weiterentwickelt: Die neu integrierte XML-Schnittstelle ermöglicht die flexible Anbindung von Fremdsteuerungen.

Mit der stufenlosen Zoomfunktion haben Anwender die Möglichkeit, per Schieber oder Zwei-Finger-Geste nahtlos von der Gesamt- in die Detailansicht einzutauchen. © Unitechnik

Der barrierefreie Informationsaustausch zwischen dem Lagerverwaltungssystem und den einzelnen Maschinenkomponenten kann so in Echtzeit abgewickelt werden. Außerdem weist der Systemintegrator auf die intuitive Bedienbarkeit und die detailgetreue Abbildung von Zustandsänderungen in der Visualisierung hin. Dank der neuen Replay-Funktion lassen sich Störungen in einem Zeitraum von ein bis zwei Wochen visuell nachvollziehen.

Mit der Öffnung des Lagerverwaltungssystems sollen automatisierte Maschinen und ihre Steuerung noch enger mit dem Lagerverwaltungssystem vernetzt werden. Das funktioniert über flexible Schnittstellen unternehmensübergreifend und macht die Systeme so Industrie-4.0-tauglich. Für die Umsetzung eigne sich neben OPC-UA das XML-Format besonders gut: Es wird als Standardsprache im Internet verwendet und gestattet auch die Anbindung nicht OPC-fähiger Systeme.

Visualisierung der Lagerabläufe
Die Echtzeitkommunikation von Uniware mit den Maschinenkomponenten im Lager wird durch die Weiterentwicklung des Visualisierungsmoduls ergänzt. Im neuen Modul werden alle Sensoren und Aktoren im Logistikzentrum dargestellt, die über die Steuerungsebene mit Uniware verbunden sind. Die Informationen aus der Steuerung werden mit den Daten aus der Lagerverwaltung und dem Materialflussrechner verquickt. Im Ergebnis sollen Anwender einen umfassenden Blick auf die gesamte Logistikanlage inklusive der angeschlossenen Fremdsysteme bekommen.

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Um die Lagerabläufe übersichtlicher darzustellen, bringt die Anlagenvisualisierung weitere Funktionen mit: Im Mittelpunkt steht die stufenlose Zoomfunktion. Je nach Verwendung am PC oder auf einem mobilen Endgerät taucht der Anwender per Schieber oder Zwei-Finger-Geste von der Gesamt- in die Detailansicht ein. Ein Klick auf eine Position führt automatisch zur 100-prozentigen Vergrößerung der Darstellung sowie zu einer Zentrierung der Bildposition. Die Visualisierung ist mit allen Bildschirmtypen kompatibel. Prozessspezifische Anpassungen an die Hardware sind nicht notwendig.

Anwenderfreundlich gestaltet ist auch die detailgenaue Darstellung aller Transporteinheiten in Echtzeit. Zustandsänderungen der Anlage zeigt das System Nutzern beispielsweise visuell mit animierten Grafiken an. Mit der Replay-Funktion können Anwender die aufgezeichneten Daten in einem einstellbaren Zeitraffer abspielen. Im Fall einer Störung wird so die Vorgeschichte eruiert und Fehlerquellen können ausgeschlossen werden. Störungen lassen sich so in einem Zeitraum von bis zu zwei Wochen visuell nachvollziehen. Störungs- und Meldungsstatistiken runden den Werkzeugkasten auch für die präventive Wartung ab. as

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