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Lagertechnik: Drei Fragen an Winfried Schmuck

LagertechnikRetrofit im Hochregallager virtuell getestet

Heitec-Retrofit-Hengstenberg-Hochregallager

Heitec, Artschwager & Kohl und PSI modernisierten und automatisierten das Hochregallager des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg in Bad Friedrichshall im laufenden Betrieb. Dazu testete Heitec vorab Leitsystem sowie die Steuerungs- und Automatisierungstechnik auf Basis von virtuellen Modellen.

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Automatisierung in der LogistikDrei Fragen an… Winfried Schmuck

Automatisierung und Digitalisierung beschäftigen die Logistik. Die neuen Möglichkeiten dürfen aber nicht auf Spitzenreiter begrenzt sein, sondern sollten für den Mittelstand zugänglich werden, so Winfried Schmuck, Geschäftsführer von Bito.

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Bito Winfried Schmuck

Die zunehmende Bedeutung von 4.0 und Automatisierung in der Logistik bringt neue Herausforderungen, die Anforderungen an Effizienz und Transparenz sind gewachsen. Wie begegnet Bito diesen Ansprüchen?

Schmuck: Dies ist tatsächlich ein extrem spannendes Feld im Moment, in dem von Seiten Technik und IT vieles möglich ist. Natürlich beschäftigt auch uns die Automatisierung und Digitalisierung in der Logistik, insbesondere im Hinblick auf neue Lösungen für unsere Kunden. Gleichzeitig glauben wir, dass sich die Lösungen mit dem größten Nutzen durch geringe Einstiegshürden sowohl für die Unternehmen als auch für die Bediener auszeichnen. Die neuen Möglichkeiten unserer Zeit dürfen nicht auf einige Spitzenreiter begrenzt sein, sondern müssen für viele Unternehmen – auch im Mittelstand – zugänglich werden. Ein anschauliches Beispiel ist dazu unser fahrerloses Transportsystem für Behälter, den wir „Bito Leo“ getauft haben. Damit kann quasi jeder binnen weniger Stunden einen Rundkurs festlegen, auf dem der Leo dann zuverlässig Behälter an verschiedenen Stationen abholt und am gewünschten Zielpunkt wieder abgibt. Bei wachsenden Anforderungen können unsere Kunden dann auch später jederzeit ihr System anhand des Baukastens anpassen und erweitern. Das Wichtigste daran: Alles ohne ein IT-Projekt, ohne WLAN und ohne Kosten für Beratertage.

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Wie sieht das Lager der Zukunft aus, wird der Mensch darin noch eine Rolle spielen?

Schmuck: Einerseits sind Überbestände ein Kostenfaktor, an dessen Minimierung bereits seit Jahren gearbeitet wird. Andererseits wird der Bedarf für gut organisierte Läger nicht gegen Null gehen – insbesondere mit dem aktuellen Boom im Bereich E-Commerce. Damit Kunden ihre Ware binnen 24 Stunden oder teilweise noch am gleichen Tag erhalten können, ist eine leistungsfähige Intralogistik absolut unverzichtbar. Darin wird aus unserer Sicht auf jeden Fall auch der Mensch weiterhin eine wichtige Schlüsselposition einnehmen. Einerseits als Planer und Steuerer, denn die Rahmenbedingungen ändern sich laufend. Es wird aber auch weiterhin Menschen im Lager brauchen, die flexibel auf neue Anforderungen reagieren und mit saisonalen Schwankungen umgehen können. Automatisierungen werden hier unterstützend mit den Menschen zusammenarbeiten.

Bito ist ein Komplettanbieter, Sie entwickeln Regal-, Behälter-, Kommissionier- und Transportsysteme. Welcher Geschäftsbereich ist der größte und wo sehen Sie Potenziale für Neuentwicklungen?

Schmuck: Sowohl bei Regalsystemen, welche die größte Produktfamilie bilden, als auch bei den Behältersystemen, die an zweiter Stelle kommen, arbeiten permanent Teams an Optimierungen und Innovationen. Viele Neuerungen aus diesen beiden Bereichen haben wir auch kürzlich auf der Logimat und Cemat präsentiert, aber eben auch unser Transportsystem Leo, der Behälter transportieren kann. Jedes einzelne Produkt muss hohen Anforderungen genügen und einen Mehrwert bieten. Noch entscheidender ist aus unserer Sicht aber die nutzbringende Kombination verschiedener Systeme. Wenn für jeden Anwendungsfall passende Regalsysteme, passende Behälter und Transportsysteme miteinander kombiniert werden können, dann entsteht wirklich eine optimale Gesamtlösung. Gerade in diesem Zusammenspiel gibt es Potenziale, die wir zukünftig weiter ausschöpfen möchten. Um diese Philosophie immer wieder vorantreiben zu können, braucht es viel Verständnis für die Anwendungen und Herausforderungen unserer Kunden. Dabei hilft uns unser größter Geschäftsbereich enorm: Die tägliche Beratung und Planung mit Kunden vor Ort durch unsere 100 Fachberater in ganz Europa und darüber hinaus. Das Feedback und Know-How, dass wir im Austausch mit unseren Kunden bekommen, ist für kommende Entwicklungen enorm wertvoll.

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