Transportlogistik (Luft)

Schön sauber

Für ein strahlendes Umfeld
Zu den positiven Wahrnehmungen im neuen Terminal des Flughafens Dresden dürften auch die gereinigten Fußböden und die sauberen Glasscheiben, die viel Licht ins Innere lassen, ein Stück beitragen. Die Reinigungskräfte benutzen für die Bewältigung der Aufgaben Maschinen eines bekannten Unternehmens der Kehrmaschinenbranche.

Saubere Gebäude erhöhen das Wohlbefinden und sind einfach schöner anzuschauen. Nicht anders ist es auch beim neuen Terminal des Flughafens Dresden. Um den laufenden Betrieb nicht zu stören, arbeitet nach Heinzelmännchenart ein Großteil der Reinigungsmitarbeiter in den Nachtstunden. 18 von insgesamt 56 Angestellten erledigen ihre Arbeit mit den Scheuersaugmaschinen zwischen 22:00 und 6:00 Uhr. Zum Team gehören auch mehrere Glasreiniger und MitarbeiterInnen in der Tagschicht, die manuell für stetige Sauberkeit sorgen. Nur bei schlechtem Wetter, beispielsweise wenn Schnee, Streusand und feuchter Schmutz ins Terminal eingebracht wird, setzen die Arbeiter auch tagsüber zur Zwischenreinigung eine Scheuersaugmaschine ein. Der Einsatz ist notwendig, da von nassen Böden Rutschgefahren ausgehen. Für die genannten Arbeiten setzt das beauftragte Unternehmen Maschinen der Firma Hako aus Bad Oldesloe ein.

Kleine ganz oben

Wie auf vielen Flughäfen bietet auch in Dresden die Besucherterrasse den besten Blick auf die Start- und Landebahnen. Hier setzten die Saubermänner eine Hand geführte Scheuersaugmaschine vom Typ Hakomatic B 530 ein. Extra für die Benutzung auf kleineren Flächen konstruiert, ist sie auch gut für den Einsatz in Gängen oder den Flugbrücken geeignet. Bequem mit dem Aufzug transportiert, ist sie schnell am Einsatzort, zum Beispiel der Besucherterrasse. Hier kann der Arbeiter dann mit einer Batteriefüllung etwa zwei bis drei Stunden den Boden säubern.

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Ausgestattet mit einer Flexwand, die Frisch- und Schmutzwasser so flexibel trennt, dass beim Befüllen das frische Nass zunächst auch den Platz fürs später aufzunehmende Schmutzwasser nutzt, ist das Einfüllen von 42 Liter Klarwasser möglich. Durch die elektronische Wasserregulierung und dem Aqua-Stop-Control-System kann das Reinigungspersonal mit einer Tankfüllung eine Fläche bis zu 1.100 Quadratmetern reinigen. Neben der Standardausführung gibt es laut Hersteller für das Modell noch zwei Optionen: Erstens mit einem Radantrieb und zweitens mit einem integrierten Ladegerät.

Im Sitzen

Die Abflug- und Ankunftsebenen sind größer als die Besucherterrasse und haben zudem die dichteren Besucherströme, mit dem entsprechend größeren Schmutzeintrag. Hier stehen für die Reinigungsaufgaben zwei Aufsitz-Scheuersaugmaschinen vom Typ B 750 R beziehungsweise B 910 bereit. Insgesamt sind innerhalb des Terminals etwa 16.000 Quadratmeter zu reinigen. Die drei Scheuersaugmaschinen säubern die Fläche gut und haben ein sicheres Handling. Jede Maschine erledigt ihre Aufgabe auf eine spezifische Art und Weise aber trotzdem haben sie einige Gemeinsamkeiten. Dazu gehören beispielsweise die federnd gelagerten, parabolisch geformten Saugfüße. Diese Gestaltung trägt zur schnellen Aufnahme der Reinigungslauge auch bei Kurvenfahrten bei und erhöht somit auch die Sicherheit. Der zurückbleibende Feuchtigkeitsfilm trocknet in wenigen Sekunden, so das eine Rutschgefahr so gut wie ausgeschlossen. Zusätzlich trägt das Aqua-Stop-System in den Maschinen seinen Beitrag zur Kostenersparnis bei Reinigungsmitteln und Wasser bei. Praktische Untersuchungen des TÜV haben gezeigt, dass sich bei Einsatz des Systems je nach Fußboden und Verschmutzungsgrad bis zu 50 Prozent Säuberungsmittel und Wasser einsparen lassen.

Wendewunder

Mit einem Wendekreis von weniger als 1,7 Metern kann der Typ B 750 R auch im Gang wenden und Hindernisse so umfahren, dass manuell nur wenig nachzuarbeiten ist. Der Klarwassertank nimmt durch die flexible Membranwand 115 Liter Wasser auf. Haltungsschäden beugt ein individuell einstellbarer Sitz vor und für das Personal ist weiterhin die einfache Bedienung von Nutzen. Ein Schlüsselschalter, der gegen unbefugte Benutzung schützt, aktiviert die Maschine und schaltet sie auch wieder ab. Nach dem Start und der automatischen Kontrolle des Batterieladezustands, lassen sich durch Drücken der Starttaste alle Aggregate in Bereitschaft bringen. Durch Betätigen des Fahrpedal setzt sich das Arbeitswerkzeug in Bewegung.

Die Maschine arbeitet mit zwei Bürstenwalzen. Mit dieser integrierten Kehrfunktion ist sie in der Lage, eingetragenen Grobschmutz aufzunehmen, gute Scheuerleistungen zu erbringen und ist auch tagsüber für wetterbedingte Zwischenreinigungen einzusetzen. Dieselben Leistungen sind auch mit dem „großen Bruder“ vom Typ B 910 möglich. Der ist mit zwei Tellerbürsten ausgestattet (die beide das Aqua-Stop-System nutzen), kann bis zu vier Stunden arbeiten und in einer Stunde maximal 5.300 Quadratmeter reinigen. Auf die Weise erreichen die Reinigungskräfte Nacht für Nacht die Qualität, die vom Flughafen gewünscht und ganz offensichtlich von den Fluggästen wahrgenommen wird. Peter Springfeld (ma)

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