Sprachintegration SuPCIS-L8

Immer im Gespräch

Die Sprachintegration mit dem Namen SuPCIS-L8 aus Stuttgart ermöglicht ein barrierefreies Arbeiten in der Kommissionierung. Die Mitarbeiter werden durch Sprache geleitet und quittieren durchgeführte Arbeiten wiederum durch Sprache über das Mikrofon. Das Hantieren mit Listen, dem Datenfunkterminal oder einem Barcodescanner entfällt, die Hände bleiben frei zum Greifen der Ware. Auch das Lesen von Informationen ist nicht erforderlich – so bleiben die Augen beim Lagerplatz; auch das erhöht die Griffsicherheit. Wird doch einmal vergessen, was angesagt wurde, genügt ein einfaches „Wiederhole“, und die letzte Information wird nochmals angesagt. Zur Sicherheit, dass vom richtigen Platz genommen wird, werden am Lagerplatz angebrachte Prüfziffern quittiert. Ist mehr als ein Karton am Quellplatz (Mischbelegung möglich!), wird dieser ebenfalls vorgegeben. Sind die Artikel mit EAN ausgezeichnet, kann zusätzlich ein Teil des EAN quittiert werden. Das stellt sicher, dass auch falsch vom Lieferanten gelieferte oder falsch eingelagerte Ware ausgefiltert wird. Ist die Ware nicht in der benötigten Menge am Lagerplatz, passt alles nicht in den berechneten Karton oder stimmt die Restmenge nicht, kann dies über das Gerät korrigiert werden. Ist der falsche Artikel am Platz, helfen die angezeigten Zusatzinformationen, etwa Größe und Farbe, beim Feststellen und sofortigen Korrigieren des Fehlers. Technisch möglich wurde dies durch die Integration eines robusten Spracherkenners in das SuPICIS-L8-Java-Framework; er erreicht eine hohe Erkennungsrate auch ohne sprecherabhängiges „Trainieren“ – sogar in der für Logistikzentren üblichen unruhigen Umgebung. Die Sprachausgabe erfolgt über eine synthetische Stimme, die auch individuelle Kommissionierhinweise vorlesen kann. pb

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