Segway

Freie Fahrt für Segway

Jetzt darf der Segway Personal Transporter (PT) in Bayern und Nordrhein-Westfalen im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden. Für NRW gilt: Die Segway-Nutzung ist auf Radwegen, Fußwegen (mit Schrittgeschwindigkeit), in Tempo-30-Zonen und sonstigen innerörtlichen Fahrbahnen ohne Rad- oder Fußweg gestattet. Die bayerische Regelung erlaubt den Segway auf innerörtlichen Straßen, die nicht autobahnähnlich ausgebaut sind sowie für Radwege, Fußwege und verkehrsberuhigte Bereiche, die generell auch für Mofas oder den Land- und Forstwirtschaftsverkehr freigegeben sind. Formale Voraussetzungen für den ökologisch korrekten Fahrspaß sind in beiden Bundesländern ein Mofa-Führerschein, eine Einzelabnahme vom TÜV und eine bereits vorgefertigt erhältliche Ausnahmegenehmigung der für den Einsatzort zuständigen Bezirksregierung. Die für den Straßenverkehr obligatorische Lichtanlage wird vom Hersteller mitgeliefert. Die Initiativen beider Länder erfolgen im Vorgriff auf eine bundesweite Zulassungsverordnung, die derzeit vom Bundesverkehrsministerium für den Segway PT erarbeitet wird. In der Zentrale von Segway Deutschland im bayerischen Deggendorf herrscht Hochstimmung. Nachdem das Saarland Ende April als erstes Bundesland eine Straßenzulassung für den Segway PT erteilt hatte, zog Hamburg Anfang Juli nach. Vorangegangen war die Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die den selbstbalancierenden Elektroroller im Feldversuch bei der Polizei Saarbrücken auf seine Straßentauglichkeit getestet hatte. Fazit: Segway fahren bietet ein geringeres Risiko für Unfälle oder Stürze als beispielsweise die Nutzung eines Fahrrads. pb

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