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LagertechnikRetrofit im Hochregallager virtuell getestet

Heitec-Retrofit-Hengstenberg-Hochregallager

Heitec, Artschwager & Kohl und PSI modernisierten und automatisierten das Hochregallager des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg in Bad Friedrichshall im laufenden Betrieb. Dazu testete Heitec vorab Leitsystem sowie die Steuerungs- und Automatisierungstechnik auf Basis von virtuellen Modellen.

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Regalsystem Bito-ErgoErgonomie punktet

Neues Regal im Baukastensystem
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Regalsystem Bito-Ergo: Ergonomie punktet
Ein flexibles Rohrsystem nach dem Baukastenprinzip sorgt für kurze Wege bei Montagearbeitsplätzen und bessere Greifpositionen für zu verarbeitende Teile.

Das Szenario ist in vielen Produktionsbetrieben dasselbe: Die neue Maschine oder Anlage ist in Betrieb genommen, das Personal ausgebildet und motiviert, es kann losgehen. Doch bald darauf stellt sich Ernüchterung ein, weil sich der erhoffte Erfolg nicht gleich abzeichnet. Ursache dafür kann sein, dass die Anlage nicht konsequent in den Materialfluss eingebunden ist. Eine kontinuierliche Versorgung und Entladung von Arbeitsplätzen oder Maschinen ist jedoch unerlässlich, wenn diese Investitionen Geld verdienen sollen. Gleiches gilt für die Bereitstellung vorgefertigter, kommissionierter Materialien und Verbrauchsteile an Montageplätzen, für die Zwischenlagerung und Endmontage von Bauteilen zur weiteren Bearbeitung sowie für die Vorkommissionierung bestimmter Auftragspositionen in Distributionsbereichen. Gibt es geeignete Vorrichtungen und Kleinlager sowie Transportgeräte als standardisierte Einheiten? Können sie den individuellen Anforderungen der zum Teil höchst unterschiedlichen Einsatzgebiete überhaupt gerecht werden?

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Ja, aber oft nicht praktikabel. Denn in Produktion und Montage müssen Gerätschaften immer wieder angepasst oder umgerüstet werden. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung über die Optimierung von Montageplätzen hat aufgezeigt, dass ein Unternehmen allein durch optimale Ergonomie und kürzestmögliche Griffpositionen sowie ideale Platzierung von Teilen und Geräten Produktivitätsvorteile von 15 Prozent erzielen kann – ohne großen Kostenaufwand. Ideal wäre laut Studie ein modulares Rohrsystem aus möglichst wenigen Komponenten, aus denen ein Unternehmen individuelle und den jeweiligen Anforderungen optimal angepasste Lager, Transportgestelle, Montageplätze oder auch Hilfsvorrichtungen erstellen kann. Derlei modulare Rohrsysteme gibt es schon, sie sind aber entweder zu kompliziert in ihrer Teilestruktur und/oder zeitaufwendig im Auf- und Umbau. Oder sie sind zu wenig flexibel hinsichtlich Gestaltung, Umrüstung, Anwendung und Nutzung. Zudem gibt es deutliche Unterschiede bei der Verwendung dieser Rohrsysteme für den Aufbau von Lagern, Bereitstellzonen oder mobilen Lagergestellen. Das betrifft etwa die Integration stabiler Rollenleisten für Durchlaufregalsysteme. Oft lässt vor allem auch die Ergonomie zu wünschen übrig – auch das kostet Effizienz und Zeit.

Bito hat sich Gedanken macht und das modulare Rohrsystem Bito-Ergo entwickelt. Es basiert auf nur einem und somit jederzeit kompatiblen Rohrdurchmesser. Die Zahl der Komponenten ist von vornherein auf eine Größe oder einen Durchmesser reduziert – darum werden weniger Bauteile benötigt. Das Produkt besteht aus zwölf Standardbauteilen. Zubehöre wie Adapter, Rollenleisten, Bockrollen, Räder oder einschraubbare Stellfüße ermöglichen den individuellen Auf-, Aus- und Umbau betrieblicher Hilfseinrichtungen für Produktion, Montage und intralogistische Abläufe. Für individuelle Anwendungen in der Elektronikindustrie hat der Meisenheimer Regal- und Behälteranbieter die spezielle ESD-Ausführung im Programm. Ausgehend davon, dass hier rauer Industriealltag herrscht, gibt es die Systemrohre im Durchmesser von 28,6 Millimeter mit Wanddicken von einem und zwei Millimeter. Die stabilen Stahlrohre sind pulverbeschichtet, die Verbindungselemente sind vernickelt und lackiert. Anwender können ihre betrieblichen Hilfseinrichtungen in Eigenregie erstellen – das ist ganz einfach, und nur wenig Werkzeug ist erforderlich.

Mit der Kombination aus modularem Rohrsystem und Rollenleisten wird aus einfachen Lager- oder Bereitstellregalen ein „dynamisches“ Nachschub- oder Durchlaufsystem. Das unterstützt den Werker vor Ort, indem er nach Entnahme eines Leerbehälters sofort wieder Montageteile verfügbar hat und ohne erzwungene Pause weiterarbeiten kann. Weitere Vorteile sind die verkürzten, ergonomischen Greifwege, die sofortige und permanente Verfügbarkeit von Bauteilen, Baugruppen und Kleinteilen, die Nutzungs- und Umrüstflexibilität der Betriebseinrichtungen sowie das sachgerechte Lagern und Transportieren von Bauteilen.

Mit dem flexiblen Rohrsystem kann ein Unternehmen mit vergleichsweise geringem technischen und finanziellen Aufwand die Kaizen-Philosophie umsetzen und optimieren. Dies gilt nicht nur für Produktions- und Montagebetriebe, sondern auch im Handel und in der Distribution. Hier werden meist Auftragspositionen vorkommissioniert und die Gesamtaufträge zu einem späteren Zeitpunkt zusammengestellt. Vor dem Verpacken benötigen sie dann Hilfseinrichtungen, die sich ebenfalls aus dem modularen Rohrsystem einfach erstellen lassen. PR/p

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