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LagertechnikRetrofit im Hochregallager virtuell getestet

Heitec-Retrofit-Hengstenberg-Hochregallager

Heitec, Artschwager & Kohl und PSI modernisierten und automatisierten das Hochregallager des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg in Bad Friedrichshall im laufenden Betrieb. Dazu testete Heitec vorab Leitsystem sowie die Steuerungs- und Automatisierungstechnik auf Basis von virtuellen Modellen.

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Pallet Runner SystemIntensive Käseverschiebung

Mehr Effizienz im Lebensmittellager mit Pallet Runner
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Pallet Runner System: Intensive  Käseverschiebung
Gar nicht alles Käse: Im gekühlten Reifelager der Küstenland Milchunion Mecklenburg-Vorpommern wird der Raum intensiv genutzt – dank eines Regalsystems mit Pallet Runner-Technologie von Still.

Der Standort der Küstenland Milchunion Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den modernsten und leistungsstärksten Käsereien für Schnittkäse in Deutschland. Logistisch und organisatorisch sind die Betriebsstätten von Euro Cheese unmittelbar angeschlossen. Hier in Altentreptow findet die qualitätsgerechte Käseproduktion statt, die Lagerlogistik, die Veredelung sowie die Vermarktung der anfallenden Molke. Aus etwa einer Million Liter Rohmilch am Tag werden 45.000 Tonnen Schnittkäse im Jahr. Für so viel Käse ist ein Lager nötig, das den vorhandenen Raum maximal nutzt.

Hierfür sorgt der Pallet Runner von Still als Shuttle-Fahrzeug, das die 600 Kilogramm schweren Ladeeinheiten innerhalb eines Regalkanals bewegt. Für die effiziente Kommissionier- und Versandarbeit stehen in Altentreptow 46 Regalzeilen und 412 Palettenstellplätze für unterschiedliche Ladehöhen zur Verfügung. Pro Tag werden etwa 100 bis 150 Paletten bewegt. Im Durchschnitt verweilt jede Palette im Regalsystem etwa zwei Tage. Üblicherweise werden die Regalkanäle mit Paletten des gleichen Sortiments befüllt. Weil insgesamt die Verweilzeit je nach Käse unterschiedlich ist, muss das Lager hochflexibel sein. Für all den Käse eignet sich deshalb der Pallet Runner, denn er erleichtert das Umlagern erheblich.

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Zwei Geräte sind hier eingesetzt. Per Frontstapler wird der Pallet Runner in diejenige Regalzeile eingesetzt, in die eine Palette eingelagert oder ausgelagert werden soll. Die einzulagernde Palette wird in die vorgesehene Regalzeile auf den ersten Stellplatz über den bereitgestellten Pallet Runner platziert. Sodann muss der Stapler zurücksetzen und dabei die Gabeln kollisionsfrei aus dem Regal ziehen. Erst danach wird der Pallet Runner per Funkfernsteuerung in Betrieb gesetzt. Dazu hebt er seine Plattform um 55 Millimeter an und trägt die Palette über den Auflageprofilen hinweg ans Ende der Regalzeile (beziehungsweise bis vor die zuletzt eingelagerte Palette). Dort setzt er die Palette ab und fährt in die Ausgangsposition zurück.

Die Steuerung erfolgt über mobile, auf dem Stapler befindliche Funkfernsteuerungen. Innerhalb der Regalgassen puffern die Pallet Runner die Palleten per berührungsloser Sensoren dicht aufeinander auf. Wenn das Pallet Runner Shuttle-Fahrzeug zur Ablage nach hinten ins Regal geschickt wurde, kann parallel schon die nächste Palette herangeholt werden. Der Pallet Runner fährt nach der Ablage der Palette immer automatisch zurück nach vorn. Das gilt auch in der umgekehrten Reihenfolge für den Auslagerungsprozess. Auf diese Weise lässt sich eine größere Umschlagleistung pro Fahrer erreichen. Das spart viel Zeit.

Voraussetzung für den störungsfreien Betriebs ist der Einsatz stabiler, unbeschädigter Paletten der Größe 800 mal 1.200 Millimeter. Die beiden Pallet Runner vom Typ S85Q in Altentreptow haben eine Tragkraft von 1.200 Kilogramm. Sie arbeiten unabhängig von einer externen Stromversorgung: Die Energie kommt aus zwei wartungsfreien Akkumulatoren, die einen Betrieb von 20 Stunden ermöglichen. Das Pallet Runner-System kann problemlos erweitert und mit weiteren Shuttle-Fahrzeugen ausgerüstet werden. Peter Springfeld/pb

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