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LagertechnikRetrofit im Hochregallager virtuell getestet

Heitec-Retrofit-Hengstenberg-Hochregallager

Heitec, Artschwager & Kohl und PSI modernisierten und automatisierten das Hochregallager des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg in Bad Friedrichshall im laufenden Betrieb. Dazu testete Heitec vorab Leitsystem sowie die Steuerungs- und Automatisierungstechnik auf Basis von virtuellen Modellen.

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WerkstattbedarfPlatz für mehr Wachstum

Neues Logistikzentrum für Handwerkerbedarf eröffnet
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Werkstattbedarf: Platz für  mehr Wachstum
Der Direktvertreiber Förch hat sein neues Logistikzentrum am Firmensitz in Neuenstadt eingeweiht. Als Generalunternehmer ist Vanderlande für das Kommissioniersystem samt Lagerverwaltungs- und Materialflussrechner inklusive Software verantwortlich.





Im alten Lager waren die Grenzen sowohl für den Durchsatz als auch bei der Geschwindigkeit erreicht – die Logistik benötigte dringend mehr Kapazitäten. Das neue Logistikzentrum, in das das Unternehmen rund 13 Millionen Euro investiert hat, besteht nun aus zwei Lagerbereichen. Es umfasst ein Kleinteilelager (K-Lager) mit 62.000 Stellplätzen sowie ein Eurohalbpalettenlager (V-Lager) mit knapp 12.000 Stellplätzen. Aus dem K-Lager werden vier Kommissionierplätze versorgt mit einer maximalen Kapazität von 1.500 Picks pro Stunde. Hochleistungsfähige automatische Regalbediengeräte mit Vierfach-Lastaufnahmemitteln übernehmen in den zwölf Gängen die Versorgung der Kommissionierarbeitsplätze. Die Aufteilung eines Tablars im K-Lager in maximal vier Lagerplätze ist durch die Kombination drei unterschiedlich großer K-Lagerbehälter möglich. Somit können auf einem Tablar bis zu vier unterschiedliche Artikel gelagert werden. Das V-Lager für Eurohalbpaletten, die 100 Kilogramm schwer sein dürfen, hat weitere drei Kommissionierplätze mit insgesamt möglichen 500 Picks pro Stunde, wobei die sechs Gänge mit automatischen Regalbediengeräten mit Zweifach-Lastaufnahmemitteln ausgestattet sind.

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Neben der hohen Leistung im Materialfluss waren die geforderten, abgestimmten Prozesse in den beteiligten Software-Steuerungen eine Herausforderung. Die Prozesskette von der Distribution bis hin zur Einlagerung wurde auf das ERP-System und das von Vanderlande gelieferte Vision-System aufgeteilt. Das Zusammenspiel ermöglicht die Einlagerung von Artikeln mit vielen Nebeninformationen wie Verpackungseinheit, Umkarton, spezifischem Gewicht, GSVO-Kennzeichen und Sprachenkompositionen des Etiketts und der Betriebsanleitung, die auf den einzelnen Lagerbehälter gespeichert werden. Ebenso wurde der Prozess der Kommissionierung homogen über die Software-Welten verteilt. Mit ihren Prioritäten und der Definition des optimalen Versandkartons aus elf verschiedenen Größen für Pick & Pack-System kommen die Aufträge vom ERP-System als Pool zu Vision. Dort wird eine Gruppe von Aufträgen gebildet, die das System über alle Bereiche gleichmäßig auslastet. Dem Auftragsstart kommt hierbei eine besondere Rolle zu: Mit dem Start befindet sich der Auftrag im System. Sein Bedarf an Materialfluss, manueller Verarbeitung und Leistung belastet das System, bis er den Versand erreicht. Suboptimale Startsequenzen sind dabei spät erkennbar und ein Risiko für die Einhaltung der Versandzeiten.

Insgesamt lagern in dem 100 Meter langen, 50 Meter breiten und 16 Meter hohen Gebäude mehr als 40.000 verschiedene Artikel beziehungsweise Verpackungseinheiten. 1.000 nicht-systemfähige Artikel lagern an drei Standorten – dem alten Lagerbereich am Stammsitz Neuenstadt sowie dem Förch InnoCenter in Neuenstadt und am Standort Zwickau. Sie werden bei Bedarf nach wie vor manuell den Aufträgen zugeführt beziehungsweise separat versendet.

Durch die neue Logistikorganisation stellt Förch eine höchstmögliche Service- und Lieferbereitschaft gegenüber seinen Kunden sicher, unterstützt durch zuverlässige Dienstleistungspartner. Mit der zentral geprägten Struktur können die Bestellungen aus dem mehr als 40.000 Produkte umfassenden, sehr heterogen geprägten Artikelspektrum mit einem Servicegrad von mehr als 98 Prozent innerhalb von 24 beziehungsweise 48 Stunden zugestellt werden. Das setzt unter anderem voraus, dass die softwaretechnischen Schnittstellen klar definiert sind und somit keine Fehlerquellen mehr entstehen können.
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wurde das neue Distributionszentrum bereits im Hinblick auf mögliche Erweiterungen konzipiert; das bestehende Gebäude könnte komplett gespiegelt und die Logistikfläche somit verdoppelt werden. PR/pb

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