Lager und Logistik

Verladen und ausliefern

Zuverlässige Logistik mit individuellen Systemen
In einem Logistikzentrum distributiert ein Logistikdienstleister rund 50.000 Sendungen pro Monat. Die Verladesysteme eines Spezialisten aus Wenningsen und der dazu gehörende Kundenservice sorgen für reibungsloses Be- und Entladen der Fahrzeuge.

Prologis, ein Investor und Vermieter von Logistikzentren, entschloss sich in Lauenau (etwa 40 Kilometer westlich von Hannover) ein Logistikzentrum für Gefco zu errichten. Es stand ein etwa 45.000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung, auf dem der Investor eine Umschlagsanlage baute, die individuell auf die Anforderungen des Logistikdienstleisters konzipiert und gebaut wurde.

Die gesamte Anlage besteht aus einer etwa 6.500 Quadratmeter großen Umschlaghalle, einer 1.500 Quadratmeter umfassenden Lagerhalle und einem Bürogebäude. Für die Fahrzeuge stehen insgesamt 87 Verladestellen zur Verfügung. Davon befinden sich 85 auf den beiden Längsseiten der Umschlaghalle und zwei in der Lagerhalle.

Zu den Vorgaben des Nutzers gehörte, dass – unter Einhaltung der logistischen Erfordernisse – sowohl die Mitarbeiter als auch die Ware beim Be- und Entladen der großen Sattelzüge vor Wind und Wetter geschützt sein müssen. Der Bauherr wiederum legte großen Wert auf zuverlässig funktionierende Verladesysteme, die den starken Belastungen durch die hohe Verladefrequenz von rund 220 Fahrzeugen pro Tag widerstehen. Um hier die richtige Lösung zu erhalten, kam die Kompetenz von Hafa Alten aus Wennigsen zum Einsatz. Unter Einbeziehung des geplanten Logistikablaufs und der baulichen Gegebenheiten konzipierten sie eine für das Logistikzentrum technisch, wirtschaftlich und logistisch effektive Lösung. Die Basis der Dockingstationen bilden Standardsysteme.

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Trocken und sicher verladen

Als Überladeeinheiten kommen die stationären Swing Dock Überladebrücken zum Einsatz. Für die zügige Montage sorgten Vorabrahmen, die die Bauleute bereits bei den Betonarbeiten verankerten. Die Überladesysteme kamen als komplette Einheiten an. Die Arbeiter setzten sie in einem Arbeitsgang in den vorhandenen Stahlrahmen ein und verschweißten sie anschließend. Bei dem Überladebrücken handelt es sich um selbst tragende Konstruktionen, die keine Abstützung in der Einbaustelle benötigen und sich damit für das Unterfahren von abgesenkten Ladebordwänden eignen. Die stationäre Brücke wird elektrohydraulisch angetrieben. Zum Be- und Entladen eines Lkws hebt sich das Brückenplateau, die Klappauffahrt schwenkt in der höchsten Stellung automatisch aus und legt sich auf die Ladefläche des Lkws.

Als Torabdichtung kommt der Typ SME zum Einsatz. Er besteht aus einem vorderen und einem hinteren Rahmen aus Aluminiumprofilen, die Gelenkarme miteinander verbinden. Die Rahmenkonstruktion ist durch eine umlaufende Gewebe verstärkte Plane geschlossen. Für den Abfluss des Regenwassers sorgt die Ausführung mit Regenrinne. Beide Seitenteile und das Dachelement federn beim ungenauen Anfahren des Lkws ein. Die Dachkonstruktion schwenkt dabei automatisch mit nach oben. Für den thermischen Abschluss zum Gebäude sorgen die Sektionaltore Typ HS. Sie sind speziell für den Einsatz im Industriebereich entwickelt, stabil und haben hohe Wärmedämmeigenschaften. ma

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