Lager und Logistik

„Investieren statt subventionieren“

70.000 neue Arbeitsplätze bis 2010
Dortmund Project ist ein Zusammenschluss aus Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft, der auf der Basis einer Public-Private-Partnership alle ökonomischen Kräfte bündelt, um einen grundlegenden Strukturwandel in der Region zu erreichen.

Bis zu 70 000 neue Arbeitsplätze und ein überdurchschnittlich hohes Maß privatwirtschaftlicher Investitionen in einem Zeitraum von nur zehn Jahren – das ist das ehrgeizige Ziel des Dortmund-Project. Mit ihm entstand in der Westfalenmetropole ein Netzwerk aus Unternehmen, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern mit dem Ziel, jungen Hightech-Unternehmen einen zukunftsträchtigen Standort zu bieten. Im Zeitraum 1999/2000 riefen die Stadt Dortmund und Thyssen Krupp gemeinsam mit der Unternehmensberatung McKinsey das Dortmund-Project ins Leben. Es soll helfen, Unternehmen aus den Bereichen Software, IT, E-/M-Commerce, Mikrosystemtechnik und Logistik verstärkt anzusiedeln. Auch die Modernisierung bereits bestehender Wirtschaftszweige wird gefördert. Dabei sollen sich New und Old Economy gegenseitig ergänzen.

Dortmund, die mit etwa 600 000 Einwohnern größte Stadt des Ruhrgebiets, weist bereits heute ein breites Spektrum an Hightech-Firmen auf: Software-, Multimedia- und TK-Unternehmen siedelten sich hier ebenso an wie Firmen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik, Logistik und Versicherungswirtschaft. In Verbindung mit IT-Studiengängen, dem Technologiepark und Kompetenzzentren bestehen sehr gute Voraussetzungen für die Ansiedlung weiterer Hightech-Start-Ups. Einen wichtigen Beitrag zum Technologie-Standort Dortmund leisten auch Einrichtungen wie die MST.factory, die jungen Unternehmen aus der Mikrotechnologiebranche die notwendige Infrastruktur zur Entwicklung von Prototypen zur Verfügung stellt, oder Projekte wie der E-Port-Dortmund, der die Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie von Start-ups aus der Logistikbranche im Dortmunder Hafengelände fördert.

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Gründerhafen und ­Kompetenzzentrum für Logistik

Das ehemalige Rhenus-Gebäude bietet mit insgesamt 5.000 Quadratmetern Büro- und Servicefläche eine sichere Anlegestelle für neue und erfolgsversprechende Geschäftsideen. Das traditionsreiche Backsteingebäude in direkter Nähe zum Dortmunder Hafen spiegelt die Blüte der Dortmunder Gründerjahre wider. Die zentrale Lage am Autobahnzubringer zur A45 – einschließlich großzügiger Parkmöglichkeiten – und die direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr machen das Gebäude auch aus verkehrstechnischer Sicht zu einem Knotenpunkt für Logistik. Neben funktionalen Büros stellt der E-Port Dortmund den Nutzern eine moderne Ausstattung und zentrale Dienstleistungen zur Verfügung. Die einzelnen Mieteinheiten sind zwischen 15 und 20 Quadratmeter groß. Wächst das junge Unternehmen, kann es problemlos weitere Räume hinzu mieten. Ein weiterer Vorteil sind die zahlreichen Weiterbildungsangebote des E-Port und seiner Kooperationspartner, an denen die jungen Unternehmer bei Bedarf teilnehmen können.Gunthart Mau

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