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LagertechnikRetrofit im Hochregallager virtuell getestet

Heitec-Retrofit-Hengstenberg-Hochregallager

Heitec, Artschwager & Kohl und PSI modernisierten und automatisierten das Hochregallager des Nahrungsmittelherstellers Hengstenberg in Bad Friedrichshall im laufenden Betrieb. Dazu testete Heitec vorab Leitsystem sowie die Steuerungs- und Automatisierungstechnik auf Basis von virtuellen Modellen.

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LogimatPlatz und Zeit gespart

LSW bietet mit dem Handler-Logimat eine echte Lageralternative
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Logimat: Platz und  Zeit gespart
Eine Lagerfläche von mehr als 2.200 Quadratmeter auf gerade mal 64 Quadratmeter reduzieren und die Waren dann auch noch sechs bis zehn Mal schneller handhaben? Die Handler-Logimaten von Lagersystem-Service-Weiss (LSW) in Bad Dürkheim machen’s möglich.

Üblicherweise bestehen Lager aus Lagerregalen für Kleinteile und Palettenregalen. Die Kommissionierung erfolgt durch Abarbeiten von Packlisten: Der Mitarbeiter läuft von Position zu Position und legt die Waren auf einem Kommissionierwagen ab. Auf diese Weise beträgt die Entnahmefrequenz 25 Positionen je Stunde. Allein das Laufen nimmt bei dieser Vorgehensweise 70 Prozent der Zeit in Anspruch. Bei weiteren 15 bis 20 Prozent Zeitaufwand für die Suche der Waren bleiben nur 15 bis 20 Prozent der Arbeitszeit für das eigentliche Kommissionieren, die produktive Arbeit. Um die Leistungsfähigkeit eines Lagers zu erhöhen, gilt es also, die Wegezeiten zu verringern. Dies ist mit dem Prinzip „Ware zum Mann“ möglich.

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Ein Logimat ist vergleichbar mit einem überdimensionalen Schubladenschrank mit zwei Tablarreihen – einer vorderen und einer hinteren. Dazwischen ist ein Aufzug installiert, der die einzelnen Tablare aus ihrer jeweiligen Position herauszieht und zu einer Bedienöffnung bringt. Dort kann die Ware entnommen werden. Die Tablare beinhalten 20 bis 150 Lagerpositionen beziehungsweise Artikelnummern. In einem Tablar findet somit eine Warenmenge Platz, die in einem Lagerregal mehrere Sektionen in Anspruch nehmen würde. Die Tablarhöhe lässt sich auf die jeweiligen Waren abstimmen. Durch die Warenhöhe bedingte Platzverluste werden vermieden. Und während der Füllgrad in einem herkömmlichen Lagerregal zehn bis 25 Prozent beträgt, liegt er bei dem Lagerautomaten bei 75 bis 80 Prozent. Während ein einzelner Logimat per PLC-Touchscreen gesteuert werden kann, können mit spezialisierten Lagerverwaltungssystemen hohe Effekte bei Kommissionierleistung und -sicherheit erreicht werden. Bei der „Full Hook-up“-Lösung sind das jeweilige WWS und die von LWS angebotene Shark-Software voll integriert. Shark bietet Zugang zu Logimat-Funktionen wie Neigen von Tablaren (Logitilt), Lagerortanzeige mit einem Lichtpointer, individuelle Einstellung der Entnahmehöhe für den jeweiligen Bediener, und auch externe Regale können mit verwaltet werden.

Die Batch-Kommissionierung, die gleichzeitige Kommissionierung mehrerer Bestellungen, spart wiederum Zeit. Optional gibt es dafür den Shark unterstützten Logimate Kommissionierwagen und den Logipointer für eine weitere Zeitersparnis. Die Installationsmöglichkeiten der Geräte sind vielfältig: So kann der Logimat auf dem Kellerboden aufgestellt werden. Zwischen den Stockwerken erfolgt eine Öffnung. Die Bedienöffnung kann auf einer oder mehreren Seiten desselben Stockwerks oder auf verschiedenen Stockwerken eingerichtet werden. Bei zu geringer Gebäudehöhe wird das Gerät durch eine Öffnung im Dach hinausgeführt. Umgekehrt kann es auch in eine Grube im Fußboden versenkt werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Anbau. Durch einen Durchbruch in der Gebäudewand ist das Gerät direkt vom Lager aus zu bedienen. ah

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