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Lagerverwaltungssoftware Imotic

Verjüngungskur im Lager

Sichere Logistik bei Kosmetik-Luxusartikeln
40 Mitarbeiter sorgen im Luxusproduktelager in Kaarst mit der Logos-Lagerverwaltungssoftware Imotic für optimale Abläufe.
Beschleunigte Prozesse im Lager, zeitnahe Bestandsführung, lückenlose Warenrückverfolgbarkeit, erhöhte Lieferqualität und Minimierung von Inventurdifferenzen: Ein Lagerverwaltungssystem machts möglich.

L’Oréal in Kaarst setzt bei der Bevorratung von Kosmetikartikeln auf die flexible Lagerverwaltungssoftware Imotic von Logos aus Friedrichsdorf. Das System optimiert im Kundenservice- und Logistikzentrum die Prozesse bei der Warenein- und -umlagerung und bei der Nachschubsteuerung.

Seit 1930 ist L’Oréal in Deutschland tätig. Das Unternehmen produziert und vertreibt Kosmetikprodukte bundesweit an vier Standorten. 200 Millionen Artikel verlassen jährlich allein die Produktionsstätte in Karlsruhe. Am Standort Kaarst lagert, kommissioniert und versendet das Unternehmen auf 13.000 Quadratmetern 6.000 namhafte Luxusartikel. Das sechs Jahre alte Kundenservice- und Logistikzentrum ist ausschließlich für den Deutschlandvertrieb der Luxuskosmetikprodukte zuständig. Sämtliche Artikel bevorratet das Unternehmen in einem Hochregal- und Greiflager; insgesamt stehen dafür 5.000 Plätze zur Verfügung. Für optimale Lagerabläufe sorgen 40 Mitarbeiter und seit März 2007die Lagerverwaltungssoftware Imotic.

Vor der Implementierung erfolgten die Prozesse in Kaarst papiergebunden – eine mobile Datenerfassung war nicht vorgesehen. Sowohl im Wareneingang als auch bei der Nachschubkommissionierung wurden Transportaufträge zur Ein-, Um- und Auslagerung erstellt und zu einem späteren Zeitpunkt im SAP R/3-System quittiert. Eine zeitnahe Zu- und Abbuchung der Bestände und damit die Möglichkeit zum Abruf aktueller Lagerbestände waren nicht möglich. Ziel der Integration von Imotic war es deshalb, datenfunkgesteuerte Lagerbewegungen – besonders bei der Übertragung von Transportaufträgen – in den Bereichen Warenein- und -umlagerung sowie bei der Nachschubsteuerung zu realisieren. Lagerprozesse sollten beschleunigt, die Lieferqualität verbessert und administrative Vorgänge reduziert werden. Außerdem sollte das neue Softwaresystem die Bestandssicherheit durch eine Bestandsführung in Echtzeit erhöhen und die Grundvoraussetzungen für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Waren schaffen.
Der Wareneingangsprozess im Lager des Luxuskosmetikherstellers geschieht manuell – die Buchung erfolgt in SAP R/3. Imotic setzt bei der Bearbeitung der Einlagertransportaufträge ein. Das System unterscheidet zwischen Waren, die im normalen Lagerbereich bevorratet werden, und solchen im Aerosolbereich. Das sind jene, die explosionsgefährdete Stoffe enthalten. Sie dürfen ausschließlich mit einem speziellen Schubmaststapler mit explosionsgeschütztem Handterminal in den gesicherten Aerosollagerbereich transportiert werden. Den gesamten Warentransport erledigen vier Schubmaststapler mit installiertem Datenterminal, einem Dreiradfrontsitzstapler mit fest installiertem explosionsgeschütztem Handterminal sowie vier Schnellläufern, die für den Nachschubtransport ebenfalls mit Handterminals ausgestattet sind. Im Bereich der Warenkommissionierung ist Imotic für die Nachschubsteuerung verantwortlich. Dieser Prozess dient zur Vorbereitung der Detailkommissionierung, die über ein weiteres Softwaresystem realisiert wird. Über die SAP R/3-zertifizierte Schnittstelle ist die Kommunikation zwischen den Systemen sicher und problemlos möglich.

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Der Warenausgang findet fast ausschließlich über die Detailkommissionierung statt. Lagermitarbeiter kommissionieren einige Paletten über Umlagerlieferungen direkt aus dem Hochregallager. Auch für den reibungslosen Ablauf dieses Prozesses im Rahmen der Nachschubsteuerung wird Imotic eingesetzt. Es sorgt für eine zeitnahe scannergestützte Verbuchung sämtlicher Einlager- und Nachschubaufträge. Gleichzeitig stellt es sicher, dass der entsprechende Mitarbeiter alle Fahraufträge an den Lagerplätzen durch bei Ein-, Aus- und Umlagerung bestätigt. Um eine Chargenrückverfolgbarkeit vom Abnehmer bis zum Lieferanten zu erzielen, ist eine Ausweitung des Wareneingangsprozesses geplant. Alle vom Kunden zur Verfügung gestellten Lieferavis sollen zukünftig per Scanner gelesen werden. Jeder Lieferavis beinhaltet eine eindeutige Palettennummer des Kunden, die dann als externe Lagereinheit in das SAP-System übertragen wird. Auf diese Weise ist eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Ware sichergestellt.
Die Neuausrichtung und Optimierung der Nachschubsteuerung waren Projektschwerpunkte bei der Modernisierung des Lagers. Mit der Unterstützung durch die neue Software initiieren die Lagermitarbeiter per Datenfunk Nachschübe für die Detailkommissionierung oder den Kleinmengenbereich am Fach. Dabei zeigt die Software auch an, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe bereits ein Nachschublauf eingeplant ist. PR/pb

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