Logistik

Solide Druckertechnik

Mehr Effizienz für Logistik-Dienstleister
Solide Druckertechnik für industrielle Anwendungen: Der PF4i von Intermec.
Der europäische Logistikmarkt bietet Speditions- und Logistikunternehmen großes Wachstumspotenzial. Der harte Konkurrenzkampf erfordert Effizienz bis ins kleinste Detail. General Logistics Systems (GLS) setzt europaweit auf Drucker von Intermec.

Die nordhessische Gemeinde Neuenstein wirkt auf Besucher zwar recht beschaulich, kann aber mit einem Trumpf aufwarten: Die Ortschaft nahe Kassel befindet sich geographisch fast genau mitten in Deutschland und liegt zentral mitten in Europa. Durch die Bundesautobahn A7 ist Neuenstein hervorragend an das Fernstraßennetz angebunden. Für den Paket-, Express- und Logistikdienstleister GLS war die zentrale Lage ein wichtiger Grund, hier die Deutschlandzentrale – einen nationalen Zentralumschlag und das Europa-Hub – zu etablieren. GLS ist 1989 durch den Zusammenschluss 25 mittelständischer Spediteure entstanden. Heute ist der Logistik-Dienstleister in 36 Ländern vertreten und transportiert europaweit jährlich 311 Millionen Pakete.12.000 Mitarbeiter und 17.800 Fahrzeuge sind täglich im Einsatz. Das Unternehmen hat sich auf europäischen Paketmarkt als Nummer drei etabliert. In Deutschland hat GLS drei Zentralumschlagplätze und 54 Paketdepots. 4.580 Zustellfahrzeuge und 520 Fernverkehrs-Lkw sind bundesweit für die Kunden unterwegs.

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Um die Logistik-Leistung weiter zu steigern, entschied sich GLS für die Einführung europaweit einheitlicher Paket-Labels mit 2D-Codes (Data Matrix Code). Auf den GLS-Paketen enthalten sie bei einer wesentlich höheren Informationsdichte pro Fläche mehr Informationen und können aufgrund der barcodetypischen Datenredundanz erheblich sicherer gelesen werden. Gerade wenn Sendungen mehrere Ländergrenzen überschreiten, müssen keine länderspezifischen Etiketten mehr gedruckt werden. Das bedeutet weniger Fehlerquellen sowie Etikettenmaterial- und Kostenersparnis.

Für die zweidimensionalen Barcodes ist die Anschaffung komplett neuer Hardware erforderlich. Kern der Umrüstung ist die Einführung neuer Scan-Terminals (Uni-Station) in den GLS-Depots. An den Stationen wird dafür gesorgt, dass eine Paketsendung mittels Handscanner erfasst wird und ein 2D-Paketlabel erhält. Ein in die Uni-Station integrierter Barcode-Drucker spuckt sofort das benötigte Etikett aus. Bei dem auf acht bis zwölf Monate angesetzten Rollout der neuen Uni-Stations muss alles reibungslos laufen: Jede Station druckt bis zu 5.000 Paketaufkleber pro Tag, womit jedes einzelne Gerät zu 80 bis 85 Prozent ausgelastet ist. Zentraler Bestandteil der fünf bis 20 pro Paketdepot benötigten Uni-Stations sind die Intermec Drucker PF4i. Es sind robuste, kompakte Modelle für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieanwendungen. Der magnetische QuickMount Druckkopf sorgt für ein problemloses Austauschen. Das günstige Verhältnis zwischen Druckkopf und Spendekante bedeutet eine bessere Ausnutzung des Etiketts und schnellere Druck-/Vorschubsgeschwindigkeit. Auch wenn nur wenige Millimeter oder Millisekunden pro Etikett gespart werden, summiert sich das bei 500.000 Paketen pro Tag schnell zu einem nicht unerheblichen Betrag. Der EasyCoder PF4i ermöglicht die Integration in drahtgebundene oder drahtlose EasyLAN-Netzwerke. Das Gerät ist ein Smart Client, übernimmt also Funktionen des PCs. Er ermöglicht den Zugriff auf Informationen im Netzwerk und kann je nach Bedarf für zusätzliche Funktionalität angepasst werden. Der kleinere EasyCoder C4 ist ebenfalls leicht zu konfigurieren und ist besonders kompakt, robust und geräuscharm. Ausdrucke sind dank der DualPrint Technologie (Thermodirekt/ Thermotransfer) auf fast allen Etikettenmaterialien möglich. Standardmäßig ist das Gerät mit USB, paralleler, serieller Schnittstelle sowie Mehrsprachfähigkeit und Unicode zur weltweiten Schriftenunterstützung ausgestattet. PR/pb

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