Flottenmanagement in der Intralogistik erfährt Software-Update

Datenflut zur Staplerflotte

Öffnet der Nutzer InfoLink auf seinem Computer, lassen sich direkt alle potenziellen Störfaktoren anhand übersichtlicher, farbig hinterlegter Statusanzeigen identifizieren. Die Farben ¿ Grün, Gelb oder Rot ¿ zeigen an, wann und wo Handlungsbedarf besteht. Diese Oberfläche ermöglicht es, dass Flottenmanager die Performance ihrer Flotte standortübergreifend und auf einen Blick überwachen können. Das Studieren ausführlicher Analysereports ist nicht mehr notwendig, obwohl bei Bedarf auch ausführliche Reports abgerufen werden können. Mehr noch: Manager können sich die Auswertungen nach individuellen Präferenzen zusammenstellen, indem sie relevante Kenngrößen, Standorte und spezifische Zeitabschnitte auswählen. Keine Flotte ist wie die andere. Aus diesem Grund macht ein Flottenmanagementsystem nur Sinn, wenn es die individuellen Gegebenheiten eines Unternehmens berücksichtigt. InfoLink bietet hier einen Vorteil: Das Management muss nur einmal alle Parameter, Eskalationsstufen und Benachrichtigungsfunktionen einstellen und die Toleranzen nach oben und unten definieren. Sind alle Parameter gesetzt, analysiert InfoLink sofort anhand integrierter Fahrzeugsensoren und drahtloser Übertragungstechnik die Daten in Echtzeit, führt sie am PC des Flottenmanagers zusammen und gleicht sie mit den individuellen Vorgaben ab. Ist eine Kenngröße außerhalb des definierten Toleranzwertes, verschickt das System automatisch eine E-Mail mit einem Warnhinweis an den Flottenmanager.

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Die richtige Flotte im Einsatz?

Infolink Anwender am PC: Überblick im Lager.

Nicht ausgelastete oder nicht optimal zusammengestellte Staplerflotten wirken sich negativ auf die Gesamtkosten aus. Deshalb bietet InfoLink 3.0 auch im Bereich Flottenauslastung erweiterte Funktionen. So können Manager sich eines effizienten Materialflusses sicher sein. Anhand intuitiver Grafiken erkennt man sofort, ob jeder Staplertyp gemäß der vorgesehenen Einsatzbestimmung und -zeit genutzt wird. Übersteigt bei einem Schubmaststapler beispielsweise der Anteil an Fahren den des Hebens erheblich, kann dies unterschiedliche Ursachen haben: Entweder wird der Stapler nicht bestimmungsgemäß genutzt oder es sind zu viele Schubmaststapler beziehungsweise zu wenige Fahrzeuge für den Warentransport innerhalb des Lagers vorhanden. Ein Blick in die Diagramme zur Flottenauslastung gibt die Antwort und damit den Optimierungsansatz.

Fahrzeugwartungen vorausschauend managen

Eigene Funktionen bietet InfoLink auch im Bereich Wartung. Hier können Flottenmanager nicht nur einsehen, welche Geräte sich aktuell in Wartung befinden, sondern sie erhalten auch detaillierte Informationen über Ursache und Dauer des Stillstands. Bei Flotten die aus Crown Staplern bestehen, bietet das System einen zusätzlichen Vorteil: InfoLink erfasst alle Daten der Crown Systemsteuerung Access 1 2 3 und meldet diese direkt an den Service-Dienstleister. So kann bei einem Ausfall die Fehlerdiagnose unverzüglich begonnen und der Fehler schnell behoben werden. InfoLink zeigt jedoch nicht nur den Wartungsstatus der Fahrzeuge an, sondern liefert auch Informationen über Kollisionen und Zwischenfälle im Lager: Wird ein festgelegter Toleranzwert überschritten, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung an das Flottenmanagement. Dank der modernen Crown Impulse Technologie werden Fehlalarme minimiert. Zusätzlich bietet InfoLink einen direkten Weg, um die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens zu überwachen. Vor jeder Inbetriebnahme eines Staplers wird am Display eine Checkliste zum Fahrzeugstand angezeigt, die der Fahrer bestätigen muss. Wird der Zustand als bedenklich eingestuft, kann der Stapler automatisch gesperrt und die Serviceabteilung benachrichtigt werden. Zudem sichern Zugangscodes die Geräte und schließen damit eine unautorisierte Inbetriebnahme der Fahrzeuge aus. Eine erhebliche Zeitersparnis für den Flottenmanager bietet das Paging-System von InfoLink. Es ermöglicht eine standortübergreifende direkte Kommunikation mit den Fahrern. Soll ein einzelner Fahrer oder eine Fahrergruppe kontaktiert werden, kann das Flottenmanagement eine kurze Nachricht direkt auf das Display des Fahrzeugs schicken, mit dem der Bediener aktuell arbeitet.

Täglich neue Einsparmöglichkeiten

Mit Hilfe von InfoLink und dem vollen Umfang an Analysemöglichkeiten, können Kunden kontinuierlich Prozesse optimieren und Gesamtkosten im Unternehmen senken. InfoLink ist Bestandteil von Crown Insite, einem Produktivitäts-Optimierungssystem zur Erfassung und Analyse sämtlicher Daten über Fahrzeug, Flotte und Einsatzbereich. Die Module umfassen alle Aspekte für eine produktive und störungsfreie Staplerflotte.

Optimierungspotenziale erkennen und Kosten sparen

Effizientes Energiemanagement ist heute wichtiger als je zuvor. InfoLink macht den Energieverbrauch einer Staplerflotte transparent. Im Bereich ¿Energie¿ werden beispielsweise der Energieverbrauch und die -kosten der Stapler durch die Auswertung der Batterieladestände und Ladezyklen offen gelegt. Das Flottenmanagementsystem zeigt genau an, ob die Batterien eines Fahrzeuges unnötig oft geladen wurden. So lassen sich unnötige Ladezyklen vermeiden und die Lebensdauer der Batterie deutlich erhöhen. Über die Zeit und die gesamte Flotte gesehen, können dadurch erhebliche Zusatzkosten eingespart werden.

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