Coglas Warehouse Suite

Neue Dimension

Leistungsstarkes und zukunftssicheres Lagerverwaltungssystem
Die komplexen Intralogistikprozesse erfordern eine leistungsstarke und zukunftssichere Lagerlogistiksoftware. (Fotos: Coglas/Wesemeyer)
Mit der Coglas WMS Suite bearbeitet der Heizungs- und Sanitär-Großhändler Wesemeyer seine Kundenanforderungen flexibel, transparent und schnell.

Zufriedene Kunden und effiziente Arbeitsabläufe sind wesentliche Ziele bei Wesemeyer in Siek. Wachsende Nachfrage, wechselnde Auftragsstrukturen, schnellerer Warenumschlag, erhöhte Kundeneinzelbestellungen und ein wachsendes Produktportfolio veranlassten das Unternehmen dazu, ein hochleistungsfähiges Lagerverwaltungssystem einzuführen. Die komplexen intralogistischen Prozesse des neuen, mit modernster Lagertechnik ausgestatteten Logistikzentrums konnten durch das bestehende Warenwirtschaftssystem nicht abgebildet werden. Deshalb fiel die Entscheidung auf die Coglas WMS Suite.

Die Entscheidung basierte auf den überzeugenden Leistungen des umfangreichen Programmpakets in den Bereichen der Schnittstellenintegration zur Warenwirtschaft, der Wareneingangsabwicklung, dem Auftragsmanagement, der Kommissioniersteuerung und den mobilen Lösungen im Bereich der Auslieferung von Waren. Für Wesemeyer bedeutet die Realisierung dieses Vorhabens den Sprung in eine neue Dimension hinsichtlich Lieferzeit, -flexibilität und -qualität. Dem Neubau des Logistikzentrums ging eine intensive Analyse- und Planungsphase voraus, in die Coglas als Softwarespezialist weitgehend involviert war. Das Zentrallager hat 15.000 Quadratmeter Lagerfläche, ein zweigassiges AKL mit 18.000 Plätzen, ein Schmalganglager mit 14.000 Plätzen, ein konventionelles Hochregallager mit 3.500 Plätzen und ein Kragarmlager für Rohre und Heizplatten bis insgesamt 600 Tonnen Gewicht. Zudem wurden 25 Verladestellen, ein 2.500 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude und ein Abholcenter mit 4.000 Artikeln im Sofortzugriff realisiert. Insgesamt sind im Zentrallager Siek rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

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Eine besondere Herausforderung war die Abbildung der hoch komplexen Wareneingangsprozesse. Denn die Anlieferung erfolgt zumeist nicht bestellrein auf Mischpaletten; vielmehr werden die Inhalte erst gezählt und bestandsmäßig erfasst, bevor sie anschließend je nach freier Lagerkapazität als Mischpalette oder vereinzelt auf artikelreine Lagereinheiten eingelagert werden. Für die Transportaufträge zur Einlagerung werden verschiedene Staplertypen eingesetzt. Dabei werden unterschiedliche Ladungsträger – von Paletten, Behältern bis zu Einwegpaletten – mit stark variierenden Abmessungen verwendet. Der Wareneingang erfolgt beleglos mit windowsbasierten Datenfunkterminals und mobilen Druckern. Nicht ausgezeichnete Ware wird sogleich etikettiert. Besonderer Wert wird auf die Qualitätskontrolle im Wareneingang gelegt. Im Warenannahmeprotokoll werden der Zu- und Abgang der Lademittel erfasst. Ebenso lassen sich, beispielsweise für eine Lieferantenbewertung, weitere Informationen zum Lieferschein erfassen. Bei eventuellen Beschädigungen können Fotos zur Dokumentation hinterlegt werden. Im Wareneingang ist eine Cross-Docking Funktion integriert, sodass noch fehlende Ware für anstehende Lieferungen sofort auf den entsprechenden Tourenplatz verbracht wird. Werden Fehlteile zu offenen Kundenaufträgen angeliefert, generiert das LVS eine Anfrage an den Vertrieb; der Vertriebsmitarbeiter muss die Artikel zur Auslieferung freigeben, die dann entsprechend versandfertig gemacht werden.

Die Online-Kommunikation der Coglas Schnittstelle zur Warenwirtschaft ist nicht nur im Wareneingang von prozessentscheidender Bedeutung. Kontinuierlich werden aktuelle Aufträge an das LVS übermittelt, wobei es bis kurz vor der Verladung zu Änderungen kommen kann. Kundenauftragsware wird zur Auftragsfreigabe zur Auslieferung im Zentrallager gesammelt. Auch die Bearbeitung der Transportaufträge geschieht per Datenfunk in den unterschiedlichen Lagerzonen, beispielsweise an den Stapler- oder Hochhubkommissionierern in den jeweiligen Lagerbereichen. Für hohe Effizienz wird im Multipickverfahren kommissioniert. An den I-Punkten wird die Ware dann auftragsbezogen vereinzelt und zu Packstücken verdichtet. Anschließend werden die Versandetiketten und die Lieferscheine gedruckt. Die Packstücke werden tourenbezogen zur Verladung bereitgestellt. Um die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Lieferungen zu einer Tour zu validieren, werden die Packstücke beim Verladen durch die Fahrer des eigenen Fuhrparks gescannt. PR/pb

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